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Transcribe Page - Hermann Raster to Anna Oppenheim, June 10, 1870

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Hermann Raster to Anna Oppenheim, June 10, 1870, p. 6 - image of

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Haar. Die Waage war längst in Bereitschaft gehalten und sie ergab für das Kind ein Gewicht von 9 1/2 Pfund, was ich, da jedes [insertion] Extra [/insertion] Wort in einem Telegramm von hier nach Dessau 32 Silbergroschen kostet, auf 10 Pfund erhöht habe. Die Länge des kleinen Rackers war 22 Zoll. Da das Durchschnittsgewicht Neugeborener um 8 Pfund und die gewöhnliche Länge um 18 bis 20 Zoll ist, so beweisen die angegebenen Ziffern, was für ein gesundes, kräftiges Kind Gretchen zur Welt gebracht hat

Heute nun ist Alles in schönster Ordnung Abgesehen von der Schwäche u. einigen Muskel= schmerzen von der Anstrengung bei den Preßwehen ist Gretchen so wohl u. munter, wie je. Geht die Sache so fort, so kann sie in wenigen Tagen in Ordnung sein, alleiniges versteht sich von selbst, daß sie vor dem 9. Tage nicht aus dem Bett darf.

Daß ich nun, wie Sie, liebe Mama, es wünschen, jeden Tag über den Fortgang des Wochenbettes Bericht erstatten soll, ist, weiß Gott, mehr, als Sie billiger= weise erwarten können. Zu schreiben habe ich Tags auf meiner Office genug, um, wenn ich nach Hause komme das Bedürfniß zu empfinden, meiner lieben Frau Gesell= schaft zu leisten. Auch den hier vorliegenden Brief schreibe ich, während mir vor Müdigkeit fast die Augen zufallen, denn seit gestern früh, d. h. in 40 Stunden habe ich nicht mehr als zwei oder drei Stunden geschlafen. Doch wenn sich irgend etwas Wichtiges ereignen sollte, und, falls das nicht ge= schieht, spätestens in acht Tagen, will ich schreiben, wie es weiter geht. Für heute nur noch Gruß u. Kuß an Tante Gertrud. [roman:] H. Raster [/roman]


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