Margarethe Raster and Hermann Raster to Anna Oppenheim, May 13, 1870, p. 4 - image of
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die Du für eins halten würdest, wenn nicht
die doppelte Hausthür und das trennende weiße
Gitter Dich auf Deinen Irrthum aufmerksam
machte. Da stehst Du nun an dem weißen
Gitter und beschaust Dir den Rasenplatz vor
der Thür, in welchem eben ein Gärtner Beete
gräbt und prachtvolle Blumen hineinsetzt.
Das Haus steht ziemlich weit von der
Straße zurück, hat ein [roman:] basement, Parterre [/roman],
erstes Stockwerk und sodann ein
sogenanntes [roman:] french roof [/roman] (ein flaches
hohes Dach, wo noch drei prachtvolle
Wohnzimmer sind die leer stehen). Außen
ist das Haus ganz weiß. Die schönen
Spiegelscheiben haben eine feine, rothe
Einfassung und glänzen, nämlich wenn
sie immer ordentlich geputzt werden, im
Sonnen- oder Mondschein. Du gehst nun die
zwölf Stufen zur Hausthüre hinauf, vor der sich
noch ein kleiner Absatz mit zwei weißen
Säulen befindet, die einen kleinen Balken
tragen. Die Hausthüre ist doppelt und sowie
der Raum zwischen beiden Thüren, ganz dunkel
