Margarethe Raster and Hermann Raster to Anna Oppenheim, April 1, 1870, p. 2 - image of
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auch Mathilde ist ein so gutes Kind und
hat mich, glaube ich schon recht liebgewonnen,
Alles ist Friede und Eintracht und
wenn irgend Etwas einmal zu Meinungs=
verschiedenheiten führen könnte, so
wird es das kleine Kind sein, daß
von meinem Manne, namentlich aber
von Mathilden für ein auf alle
mögliche Weise verzogen werden wird
und meine vernünftige, beabsichtigte
Erziehung vollständig überstimmt
werden wird! "Ja! Wat soll ik darbi
dhaun!" seggt [?] Jahen [/?] und ich mit
ihm. Namentlich Mathilde betrachtet
die Thatsache ein kleines Geschwisterchen
zu erhalten, wie Etwas, das sich von
selbst versteht um ihr einen langge=
hegten, innigen Wunsch zu erfüllen
und häkelt Kindermützchen und strickt
Strümpfchen so viel es ihre hierin noch
sehr schwachen Kräfte erlauben. Sophie
und ich verhalten uns noch passiv, bis
wir aus dem Inhalte der Kiste
erfahren haben, was noch sonst um
Alles nach hiesigem Gebrauche in Stand
zu haben, wenn der entscheidende Augen=
