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weiter zu berichten, als daß der traurige Zweck derselben
ohne Schwierigkeiten und Zwischenfälle erfüllt ward. Ich
nahm die Überreste meiner Frau in einem luftdicht ver=
schlossenen metallenen Sarge mit mir und gestern
vor acht Tagen fanden sie neben denen meiner ersten
Frau an der Stelle, welche die Verblichene unzähligemale
im Scherz u. Ernst sich ausgewählt hatte, ihre ewige
Ruhe. - Für die Einfassung u. Bepflanzung des Grabes
wird durch meinen nur 1/4 Stunde von dem Friedhof
e wohnenden Schwager (früher Pfarrer in Deutschland, hier
Inhaber eines kleinen, aber einträglichen Kramladens von
Kurzwaaren) in angenehmster Weise Sorge getragen werden
Die Gräber sind tief genug gegraben, um noch über den
Särgen meiner Frauen Platz für mich zu lassen, - eine
hier sehr gewöhnliche Beerdigungsart.
In welchem Gemüthszustande ich zurückgekehrt bin,
brauche ich Dir nicht zu sagen. Der Sturz von der
Sonnenhöhe des Lebens herab war ein zu jäher. In dem
Hause, in welchem mich hunderte von Gegenständen an
den Fleiß u. die Sorgfalt der Verstorbenen erinnern, gehe
ich wie ein Träumender umher u. grollte fast Mathilden,
weil in ihrem jugendlichen Sinn der trübe Eindruck nicht
haften will. In meinem Beruf bleibt mir freilich keine Zeit
zum Grübeln, doch eben darum ist er mir für jetzt fast widerwärtig.
Möglich, daß die Zeit das ändert. Die herzlichste, innigste Theilnahme ist
mir von allen Seiten geworden, - weit mehr als ich bei der Kürze
meines Aufenthaltes hierselbst u. meinem Fernhalten von aller lärmenden
Geselligkeit, zu se erwarten berechtigt war.
Mit den besten Wünschen für Euer Aller Wohlergehen Dein treuer Bruder [roman:] Hermann [/roman]
