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Transcribe Page - Lina Hansen to Marie Hansen Taylor, November 8, 1862

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[written in pencil:] Nov. 8. '62 [/written in pencil]

Die Zeitungsnachrichten über Amerika, lau= ten fortwährend sehr ungünstig, nach ihnen sind die Wahlen zum Congreß doch nicht besonders günstig für die Regierung ausgefallen u. es scheint wirklich, daß unter [roman:]Lincoln's [roman] [insertion:] Regierung [/insertion] keine Aussicht auf bal= dige Beendigung des Krieges ist. - Wie es in Preu= ßen werden wird, das fragt man sich hier auch u. sieht den nächsten Ereignissen mit großer Span= nung entgegen. Der König soll allen besseren Rathschlägen unzugänglich sein, die Königin u. den Kronprinzen, die beide zum Nachgeben rathen, hat er fortgeschickt, die erste ist noch in Coblenz, sie soll geäußert haben, daß es ihr nicht unbekannt sei, wie die Liebe des Volkes zum Königshaus ge= schwunden sei u. daß sie nur noch für ihre Kinder lebe. Der König soll jetzt sehr oft die Königin Witwe besuchen, die ganz in den Händen der Je= suiten ist. - Die Frasini ist kürzlich mit ihren [sic] Mann hier gewesen, sie hat bei Medicinalrath Madlungs einen Besuch gemacht u. geäußert, daß sie sehr glücklich lebe. Hier hat man gesagt, daß sie eine Hamburgerin u. ihr Vater Musikdirektor in Ham= burg, wo sie auch getraut worden ist, sei. Lina Reinhardt wird ja wohl nun in Petersburg sein, sie hat eine Spitzenmantille für Dich mitge= nommen, wenn sie nur nach Deinem Wunsche ist, Madlung hat sie mir erst kommen lassen, da hier zu wenig dergleichen gekauft wird, hält er u. auch die andern Kaufleute, keine auf dem Lager, Sie kostet 13 rt, L. Reinhardt mochte ich nicht darum fragen ob sie die Zahlung hier für Dich leisten wollte, es hat ja auch keine

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