• Contributor Login
  • Transcriber Login
  • Register as a Contributor
Menu
  • german heritage in letters logo
  • News
  • Share Your Letters
  • Help Transcribe
  • Explore Collections
  • Browse Letters
  • Search

Transcribe Page - Lina Hansen to Marie Hansen Taylor, March 22, 1862

Log in to Scripto | View item

http://germanletters.org/plugins/Dropbox/files/Taylor_0226_0002.jpg - image of

« previous page | next page » |

To rotate image, first hold down Alt and Shift keys, then drag with mouse or trackpad (Safari, Chrome & Edge only).

This item is editable!

Current Page Transcription

[page 2, left-hand side of sheet 2]

en wir uns unaussprechlich, wenn ich sie nur schon hier haben könnte, während Ihr in Paris seid, sie würde sich gewiß hier viel besser befinden. Ich hatte mir große Hoffnung gemacht, daß ich die Freude haben würde Dich an Deinen [sic] Geburts= tag hier zu haben, da Ihr aber so lange in Paris bleiben werdet, so muß ich wohl wieder auf diese verzichten. Seit dem Jahre, in welchen [sic] Du nach Rom gingest, haben wir diesen Tag nicht wieder zusammen verlebt. Ueber Deine Augen schreibst Du gar nichts, ich fürchte sie sind noch im= mer leidend u. die Augengläser willst Du wohl zu Deinen [sic] Gebrauch haben. Der gute Vater weiß Dir keinen Optiker in Paris zu nennen, er sagt aber, daß Du die Gläser in Deutschland so gut bekämest, wie sie nur irgend zu haben wären. Die Kiste hatte ich glücklicherweise noch nicht abgeschickt, wenn Du meinen letz= ten Brief noch erhalten hast, so wirst Du da= raus gesehen haben, daß sie den 3ten May von Hamburg abgehen sollte. Daß die Per= sia in der Freitag Nacht in England ange= kommen u. Nachrichten vom 7ten May aus Neu - York mitgebracht hatte, hatten wir schon am Sontag in der Volkszeitung gelesen u. vermu= theten gleich mit ziemlicher Gewißheit, daß Ihr mit diesen [sic] Schiff gekommen sein würdet. Als aber am Dienstag u. Mittwoch Morgen noch immer kein Brief von Dir kam, so schwand uns die

[page 3, right-hand side of sheet 2]

Hoffnung, daß Ihr die glückliche Fahrt auf diesem Schiffe gemacht, immer mehr, bis end= lich gestern Abend Dein lieber Brief uns da= rüber Gewißheit brachte u. wir uns nun so recht aus tiefster Seele freuen konnten. Du glaubst nicht, liebe Maria, wie sehr sich auch der Vater freut Euch wieder zu sehen, so oft hat er in den letzten Wochen den Wunsch geäußert, Ihr möchtet schon hier sein, u. wie sehr er sich gestern Abend freuete, daß Ihr so glücklich angekommen. Hier in Gotha wirst Du die Natur in ihrer frischesten Kraft finden, wir haben ein so schönes Frühjahr ge= habt, wie ich mir nie eines erinnern kann. Die schöne frische Luft hat auch meine Nerven wie= der gestärkt, seit einigen Wochen geht es viel besser mit meiner Gesundheit, wenn ich auch immer noch schwach bin, so bin ich doch wieder ein ganz anderer Mensch geworden, ich war so schwach u. elend, wie ich eigentlich noch nie gewesen war. Wir hoffen, daß Wilhelm's Braut noch während Deiner Anwesenheit in Gotha, zu uns kommen wird. Otto Hornbostel, der nach London zur Ausstellung geht, wird sie hoffentlich erst hierher bringen. Emma geht es gut mit ihren Kindern, die ihr freilich viel zu schaffen machen, wie mir scheint zu= weilen über ihre Kräfte. An die guten Großeltern in Amerika habe ich in dieser


Comments on This Page

[edit] [history]

Transcribe What You See: As much as possible, transcribe the text as it appears on the page, including original spellings (even if they are incorrect/non-traditional) and keeping abbreviations as written. Insert a return at the end of each line as it appears on the page, and two returns for paragraphs. Transcribe the page in the order in which it was meant to be read: for example, marginal post scripts should be placed at the end of your transcription.

For more guidance, please visit our Scripto tips page.

Wunderbar Together logo
German Historical Institute logo

  • ©2021 German Historical Institute Washington DC. All rights reserved.
  • Privacy Policy
  • Impressum
  • Site by Artefacto