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Transcribe Page - Lina Hansen to Marie Hansen Taylor, December 5, 1861

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[page 2, left-hand side of sheet 2]

Die Nachricht von Eduard Manso's Verlegenheit hat mich sehr betrübt, seine Lage muß recht traurig sein. Da der Onkel Braun 14 Tage krank gewesen u. erst seit vorgestern sich wieder auf dem Wege der Besserung befand, so hielt ich es für's Beste zuerst Natalie die Mitthei= lung zu machen u. ging deßhalb diesen Morgen ganz früh zu ihr. Sie erklärte gleich, daß es ohne allen Zweifel sei, daß sie Eduard das Geld verschaffen würden, den [sic] Onkel könne sie im Augenblick nichts davon sagen, aber, da es so damit drängte, so wolle sie doch die Tante Emilie kurz davon benachrichtigen u. ihre Mei= nung hören. Diese kam dann einen Augenblick u. versprach auch gleich zu helfen. Sie werden den Wechsel an Euch schicken, weil sie glauben daß er auf diese Weise am sichersten an ihn gelangt u. ich schreibe nur schnell diese Zei= len um Euch so bald wie möglich diese Nachricht zukommen zu lassen. Wenn Manso durch Euch erfährt, daß er die Summe erhalten wird, so kann er sich vielleicht doch noch helfen, auch wenn sie bis zum ersten Januar noch nicht in seinen Händen sein sollten. Ich hoffe dieser Brief geht noch Sonabend mit den [sic] Schiff von Liverpool ab. Die armen Tanten waren tief betrübt über [strikethrough:] sein Be [/strikethrough] die Lage ihres Bruders, sie hatten sich aber schon, nach den Nachrichten die Bufleb ihnen gebracht, gesagt, daß er in trüben Verhältnissen sei. Die Tante Augusta ist jetzt wieder etwas beruh= igter über E. Br. [footnote] u. ich habe ihr gerathen,

[page 3, right-hand side of sheet 2]

Emma, so lange sie kein Verlangen hat nach Deutschland zurück zu gehen, sie sie dort lassen soll.

Der gute Vater wird sich sehr über Euere Briefe freuen u. noch ganz besonders darüber, daß Lilian sich seiner so lebhaft erinnert hat, was wirklich rührend ist. Ich werde an seinen [ sic] Geburtstag Buflebs u. Leo= pold's zu Tische haben, dann werden wir die Gläser auf Euer Wohl leeren u. Euch sehr zu uns wünschen. Vorigen Winter machte ich mir so viel Hoffnung, daß Ihr diesen bei uns sein würdet.

Für Lili lege ich einen Bilderbogen bei, dessen Bilder leider schlecht genug sind, aber es sind keine feineren mehr zu haben. Auch den Bart von ihren Ziegen= böckchen lege ich bei, den ich noch fand u. immer vergaß einzulegen.

Mehr kann ich dießmal nicht schreiben liebe Maria, der Brief muß fort. Viele herzli= che Grüße von uns an Euch alle u. Lili einen herzlichen Kuß. Möge Gott geben daß wir ferner gute Nachrichten von Euch erhalten. Eben fällt mir noch ein, daß dieser Brief wohl erst zum Weihnachtsfest hinkommen wird u. so füge ich noch den Wunsch hinzu, daß Ihr es froh u. heiter verleben möget, leider kann ich Euch keine Geschenke dieß Jahr schicken, aber ich hoffe später eine Gelegenheit dafür zu fin= den, vielleicht durch den Vater Deines Mädchens, ich frug schon in einen [sic] früheren Brief danach. Gott behüte Euch Alle! Mit der herzlichsten Liebe Deine Mutter.


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