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Transcribe Page - Lina Hansen to Marie Hansen Taylor, August 31, 1861

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[page 2, left-hand side of sheet 2]

wohin sie ihn wahrscheinlich selbst getra= gen hatte, ich werde ihn als Pfand für ihre Rückkehr aufbewahren. Auch von Dir, liebe Maria sind ein Paar Stiefel zurückgeblieben, wir fanden sie am Morgen nach Euerer Abreise, Du wirst sie gewiß entbehren, auch ein Patisttaschentuch hat sich hier in Dei= nem Bette gefunden, es hat keinen Namen, aber es muß doch wohl Dir gehören. Es thut mir sehr leid, daß Du beides entbehren wirst, es verspricht mir ja aber Deine sichere Rück= kehr. Doch nun muß ich Dir noch erzählen wie es uns in Hamburg gegangen ist. In der Nacht Euerer Abreise strömte der Regen von [sic] Himmel u. machte mir daß Herz immer schwerer u. sorgenvoller, meine Ge= danken waren immer bei Euch, der Morgen war noch sehr trübe aber gegen 10 Uhr hellte sich das Wetter auf u. Repsold's kamen u. fuhren mit uns nach Blankenese, wo= [strikethrough:] du [/strikethrough] durch ich etwas aufgeheitert wurde, u. mich an den [sic] schönen Elbufer erfreuen konnte, die Sonne gab der ganzen Gegend eine schöne Beleuchtung, aber der Wind wehte sehr u. erinnerte mich immer daran, daß Ihr seekrank sein würdet. Auf dem Rückweg besuchte ich Sophie Paulsen, Hannchen Schu= macher schrie vor Freude so laut, daß man es wohl einige Häuser davon hören konnte, Sie bedauerte so sehr, daß sie Dich nicht gesehen. Von da fuhren wir mit zu Repsold's, die uns zu Tische u. Abends zum

[page 3, right-hand side of sheet 2]

Thee behielten. Gegen Abend gingen wir noch nach den [sic] Hafen u. besahen das dort liegende amerikanische Schiff, daß eben von Neu-York gekommen, leider konnten wir die inneren Räume nicht zu sehen be= kommen, aber ich habe doch einen Begriff von der Größe des Schiffes bekommen u. habe mich gefreut, daß auf dem Deck so viel Raum u. auch viele Bänke zum Sitzen waren. Ich bin recht froh, daß ich das Schiff noch gesehen habe. Montag Morgen regnete es unaufhörlich, unsere Fahrt nach der Außenalster mussten wir deßhalb aufgeben, um 3 Uhr aßen wir noch einmal bei Repsold's u. gingen von dort gleich auf das Dampfboot, daß uns nach Haarburg brachte. Hans Repsold be= gleitete uns dahin u. hat uns die Billet, Zollrevision u. Gepäckaufgabe besorgt, wodurch er uns einen großen Dienst erwieß, es würde mir sehr schwer geworden sein in diesem Gedränge von Menschen das alles allein zu besorgen. Er war voller Aufmerk= samkeit u. auch seine Eltern waren un= beschreiblich freundlich gegen uns. Unsere Reise legten wir glücklich zurück, um 1 Uhr Dienstag Mittag waren wir in Gotha, wo uns der Vater erwartete. Ida lebt noch in glückselige Erinnerung an Hamburg, sie läßt Euch alle herzlich grüßen u. Lilian ganz besonders einen Kuß u. Knutsch schicken. Zu Hause kam es uns recht


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