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Gotha, den 9ten März 1861.
Mein lieber Sohn! Ich will Marie's Brief nicht abschicken ohne mit einigen Worten Dir meinen herzlichsten Dank für Deine freundlichen Zeilen zu sagen u. Dir selbst zu versichern, daß ich vollkommen den Aufschub Eurer Reise billige u. daß selbst wenn die Verhältnisse bei Euch, sich verschlimmern sollten, was Gott verhüten möge, ich mich mit Ergebung darein finden würde, wenn sie noch auf längere Zeit hinausgeschoben werden müss= ten. Daß Marie nicht allein gereist ist, ist mir eine Beruhigung, es ist jetzt ihre Pflicht die schweren Zeiten Dir tragen zu helfen u. zu er= leichtern, wo sie kann u. ich möchte nicht die Ursache sein, durch welche sie verhindert wür= de sie auszuüben, eben so wenig, wie ich Dich hindern möchte die Pflichten gegen Deine Eltern u . Geschwister zu erfüllen. Es ist ja Gottes Fügung, daß die Ereignisse sich so trau= rig gestaltet haben, darum schon müssen wir uns alle gleich ergeben darein finden. Noch
