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überhaupt die Großartigkeit Petersburgs ha= ben einen gewaltigen Eindruck auf sie gemacht. Als wir wieder nach Berlin kamen fanden sie dieses sehr klein in Vergleich mit Petersburg. Ich bin zweimal mit in Petersburg gewesen, aber jedesmal so angegriffen zurückgekommen, daß ich die darauffolgenden Tage ganz krank war, meine Kräfte sind viel zu gering für ei= ne solche Stadt. Daß es Buflebs so gut in Amerika ge= fällt freut mich sehr, ich höre daß sie erst im Oktober wieder von dort wegreisen wollen u. ich finde, daß dieß auch kein zu langer Aufenthalt dort für die wei= te Reise ist, aber ich habe Sorge, daß die Rückreise im Oktober recht stürmisch werden könnte. Ich freue mich jetzt schon auf das, was mir die gute Tante alles von Euch erzählen wird u. ganz besonders auf die Beschreibung, die sie uns von der lieben Lilian ma= chen wird. Wenn der Vater das letzte Bildchen von ihr ansieht, so ruft er jedesmal aus "es ist köstlich, sie sieht gerade so aus, als wenn sie sagen wollte: ich will nicht!" Es ist aber auch ein köstliches Bildchen u. ich freue mich auch sehr darüber, ich stelle es zuweilen unter das Stereoskop, da scheint wirklich Leben in Euch beide zu treten. Emma lässt Dich herzlich grüßen, später wird sie Dir selbst schreiben, jetzt glaube ich kaum, daß sie dazu kom= men wird, sie ist eigentlich wohl, aber doch meist recht müde u. angegriffen. So leb denn wohl, meine liebe Ma= ria! grüße Deinen lieben Mann, seine Eltern u. Ge= schwister aufs herzlichste, auch Buflebs u. bitte die Tante zu entschuldigen, daß ich ihren lieben Brief noch nicht be= antwortet, die Zeit fehlt mir aber zum Schreiben. Lilian gieb eine herzlichen Kuß. Mit herzlicher Liebe Deine Mutter
