• Contributor Login
  • Transcriber Login
  • Register as a Contributor
Menu
  • german heritage in letters logo
  • News
  • Share Your Letters
  • Help Transcribe
  • Explore Collections
  • Browse Letters
  • Search

Transcribe Page - Lina Hansen to Marie Hansen Taylor, September 5, 1860

Log in to Scripto | View item

http://germanletters.org/plugins/Dropbox/files/Taylor_0208_0004.jpg - image of

« previous page | next page » |

To rotate image, first hold down Alt and Shift keys, then drag with mouse or trackpad (Safari, Chrome & Edge only).

This item is editable!

Current Page Transcription

[page 6]

überhaupt die Großartigkeit Petersburgs ha= ben einen gewaltigen Eindruck auf sie gemacht. Als wir wieder nach Berlin kamen fanden sie dieses sehr klein in Vergleich mit Petersburg. Ich bin zweimal mit in Petersburg gewesen, aber jedesmal so angegriffen zurückgekommen, daß ich die darauffolgenden Tage ganz krank war, meine Kräfte sind viel zu gering für ei= ne solche Stadt. Daß es Buflebs so gut in Amerika ge= fällt freut mich sehr, ich höre daß sie erst im Oktober wieder von dort wegreisen wollen u. ich finde, daß dieß auch kein zu langer Aufenthalt dort für die wei= te Reise ist, aber ich habe Sorge, daß die Rückreise im Oktober recht stürmisch werden könnte. Ich freue mich jetzt schon auf das, was mir die gute Tante alles von Euch erzählen wird u. ganz besonders auf die Beschreibung, die sie uns von der lieben Lilian ma= chen wird. Wenn der Vater das letzte Bildchen von ihr ansieht, so ruft er jedesmal aus "es ist köstlich, sie sieht gerade so aus, als wenn sie sagen wollte: ich will nicht!" Es ist aber auch ein köstliches Bildchen u. ich freue mich auch sehr darüber, ich stelle es zuweilen unter das Stereoskop, da scheint wirklich Leben in Euch beide zu treten. Emma lässt Dich herzlich grüßen, später wird sie Dir selbst schreiben, jetzt glaube ich kaum, daß sie dazu kom= men wird, sie ist eigentlich wohl, aber doch meist recht müde u. angegriffen. So leb denn wohl, meine liebe Ma= ria! grüße Deinen lieben Mann, seine Eltern u. Ge= schwister aufs herzlichste, auch Buflebs u. bitte die Tante zu entschuldigen, daß ich ihren lieben Brief noch nicht be= antwortet, die Zeit fehlt mir aber zum Schreiben. Lilian gieb eine herzlichen Kuß. Mit herzlicher Liebe Deine Mutter


Comments on This Page

[edit] [history]

Transcribe What You See: As much as possible, transcribe the text as it appears on the page, including original spellings (even if they are incorrect/non-traditional) and keeping abbreviations as written. Insert a return at the end of each line as it appears on the page, and two returns for paragraphs. Transcribe the page in the order in which it was meant to be read: for example, marginal post scripts should be placed at the end of your transcription.

For more guidance, please visit our Scripto tips page.

Wunderbar Together logo
German Historical Institute logo

  • ©2021 German Historical Institute Washington DC. All rights reserved.
  • Privacy Policy
  • Impressum
  • Site by Artefacto