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Vater sich in Erzählungen früherer Erlebniße erginge hat er da nicht zuweilen von seinem Aufenthalt in Berlin Copenhagen u. Altona gesprochen, u. wie u. wann er da u. dorthin gekommen. Was Du weißt, bist Du wohl so gut, zu notiren u. der Mutter so bald wie möglich zukommen zu lassen, ich werde auch heute noch an die Tante Henrietta schreiben, um von ihr so viel sie sich erinnert zu erfahren. Wenn das böse Leberleiden sich nicht beim lieben Vater eingestellt hätte - wer weiß wie lange es schon uner- kannt bestanden, ich bin über= zeugt schon damals als wir das letzte Mal hier waren
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- hätte er uns doch noch lange erhalten bleiben können, doch es sollte nicht so sein was sein Leiden anbetrifft so war es wohl ein Glück für ihn, daß es ihn nicht länger gequält hat, u. ihm die letz= ten Jahre u. Tage seines Lebens nicht noch mehr zur Last hat werden lassen, bei allem Schmerz, bin ich doch so dankbar, daß er so sanft so ruhig hinüber geschlummert ist. Die letzten 1 1/2 Stunden scheinen ganz ruhig für ihn gewesen sein, während die Unruhe der letzten Wochen recht schlimm u. quälend für den armen Vater ge= wesen zu sein scheinen, da= von hat er augenscheinlich am meisten gelitten, während er von Schmerzen nicht zu
