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Transcribe Page - Lina Hansen to Marie Taylor, March 3, 1874

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weiter kommen könnte, aber doch bin ich wieder darüber hingekommen u. es geht uns beiden nun besser. Dennoch habe ich um den Vater große Sorge, sein Apetit kommt noch gar nicht zurück, er ißt wie ein Vogel u. trinkt auch höchstens nur zwei, meist nur ein Glas Wein u. ebenso nur ein Glas Bier, wodurch seine Kräfte abnehmen müssen. Dabei arbeitet er doch sehr viel, seit zwei Wochen schreibt er an einen [sic] Nachtrag zu sei= ner Abhandlung u. schreibt oft wenn er so ange= griffen ist daß es mir unbegreiflich ist wie er es kann. Heute ist es ein wundervoll klarer Tag, da wollen wir versuchen ob er eine kleine Spazier= fahrt verträgt u. ihn die Luft etwas stärken kann. Bei allen [sic] inneren Schmerz u. Sorge die ich habe fühle ich mich doch in diesen Tagen wieder um Vieles erleichtert daß es so viel besser mit ihm geht. Ueber Lilians Wohl= befinden freue ich mich sehr; ich lasse ihr für ihren lie= ben Brief herzlich danken! Daß Dein lieber Mann immer noch hustet ist mir recht leid. Ich hoffe liebe Maria, Du gibst mir von Neapel noch einmal Nachricht, möchte sie doch gut lauten! Bis ich von Egypten Nachricht erhalte werde ich noch viel um Euch sorgen. Von Hamburg habe ich gute Nachricht, die arme Elisabeth ist freilich mit Frl. P. noch ganz abgeschlossen von den Andern u. wird es bleiben bis die 6 Wochen vorüber sind, sie soll aber sehr geduldig sein. Gretchen geht es gut. Die armen Kinder, daß sie so lan= ge getrennt sein müssen! Ich kann nun nur noch die herzlichsten Grüße von uns an Euch alle hinzufügen, der Brief muß fort ich fürchte ohnehin Du wirst ihn nicht mehr vor der Abreise er=

[text continued on top of page 1, written upside down:] halten. Vielen Dank für die Blumen mit ihrer wundervollen Farbe. Möge Gott Euch eine glückliche Seereise geben! Mit inniger Liebe Deine Mutter. [/text on top of page 1, written upside down]


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