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allem Unwohlsein nun frei geblieben bist. Obgleich das Wetter kalt, war es mir doch ein Trost daß es so hei= terer Himmel war. Auch hier ließ die Kälte bald nach, gestern schon trat Thauwetter ein u. heute ha= ben wir einen herrlichen Frühlings= tag. Wenn wir auch nicht hinaus= können, so ist es doch wohlthätig wenn die Sonne so freundlich ins Zim= mer scheint. In Lausanne werdet Ihr nun doch wohl zwei Tage blei= ben, das wird für Dich u. Lilian doch recht gut sein.
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Mit des Vaters Befinden geht es noch ebenso, als Ihr uns verließ er, besser als in den vorhergehenden Wochen, was mir um ihn daß Herz doch et= was erleichtert. Wenn ich auch kaum erwarten darf daß das Leiden wie= der ganz gehoben werden kann, so ha= be ich doch wieder etwas Hoffnung gefasst daß das Zunehmen desselben doch noch verhindert werden kann. Ich war in diesen Tagen sehr ange- griffen. Soeben erhalte ich Deine lieben Zeilen von Basel, herzlichen Dank
