• Contributor Login
  • Transcriber Login
  • Register as a Contributor
Menu
  • german heritage in letters logo
  • News
  • Share Your Letters
  • Help Transcribe
  • Explore Collections
  • Browse Letters
  • Search

Transcribe Page - Lina Hansen to Marie Taylor, September 7, 1872

Log in to Scripto | View item

http://germanletters.org/plugins/Dropbox/files/Taylor_0311_0002.jpg - image of

« previous page | next page » |

To rotate image, first hold down Alt and Shift keys, then drag with mouse or trackpad (Safari, Chrome & Edge only).

This item is editable!

Current Page Transcription

[page 2, left-hand side of sheet 2]

er scheint ihn dießmal doch besser zu ver= tragen wie das erstemal, angreifen thut er ihn freilich doch aber ich hoffe jetzt daß er damit fortfahren kann. Die ersten Tage habe ich mich sehr darum geängstigt ob er ihn wird vertragen können. Er hält strenge Diät dabei, genießt kein Schwarzbrod u. keine Butter was ihm am schwersten dabei wird. Ich habe vorige ganze Woche sehr an Magenkrampf gelitten, ich weiß gar nicht wie ich dazu kam denn seit langer Zeit hatte ich keinen gehabt. Vielleicht kam es von einigen Pflaumen die ich gegessen hatte. Diese Woche geht es mir viel besser nur bin ich noch sehr angegriffen davon. Heute Nachmittag wollen wir nach Reinhardtsbrunn fahren, der Tag ist herrlich, nicht mehr so heiß, die Luft ist ganz erfri= schend. Ich hoffe Ida u. die Kinder werden mit= fahren, es geht ihr eben einmal leidlich, nach= dem sie von Thal zurück war, hat sie wieder eine schlechte Zeit gehabt. Wilhelm ist wieder verreist, er wird auf dieser Tur auch nach Osna= brück kommen, ich bin froh durch ihn ein= mal etwas Näheres von dort zu hören, seit

[page 3, right-hand side of sheet 2]

länger als 4 Wochen erwarte ich einen Brief von August. Von Pulkowa habe ich gute Nachrichten u. Ida hat sich doch auch etwas erholt, die heißen Tage, fürchte ich, werden sie aber, wohl wieder recht angegriffen haben. Es ist doch jedenfalls die eingeschlossene Stadtluft die sie nicht verträgt. In 7 Wochen hoffen sie ihren Umzug überstanden zu haben. On= kel Bufleb geht es abwechselnd besser u. we= niger gut, er ist einigemal bis aufs Gut u. zurückgegangen, auch im Park gewe= sen u. diese Woche haben sie eine Spazier= fahrt aufs Thüringer Haus, Eisenacher Chaussee gemacht. Die Tante lässt Euch herzlich grüßen. Zur Tante Emilie bin ich noch nicht wieder gekommen seit ich mit Euch dort war, ich kann keine Zeit dazu finden, den Nachmittag kann ich des Vaters wegen nicht u. am Vormittag habe ich auch immer so viel nothwendige Arbeiten, ich werde nimmer fertig u. komme nie zu Ruhe. Daß Lilian mir nicht ein= mal geschrieben ist mir sehr leid gewesen, ich bat sie darum. Lina hat sehr viel für die Schule zu thuen u. konnte deßhalb Lilian's


Comments on This Page

[edit] [history]

Transcribe What You See: As much as possible, transcribe the text as it appears on the page, including original spellings (even if they are incorrect/non-traditional) and keeping abbreviations as written. Insert a return at the end of each line as it appears on the page, and two returns for paragraphs. Transcribe the page in the order in which it was meant to be read: for example, marginal post scripts should be placed at the end of your transcription.

For more guidance, please visit our Scripto tips page.

Wunderbar Together logo
German Historical Institute logo

  • ©2021 German Historical Institute Washington DC. All rights reserved.
  • Privacy Policy
  • Impressum
  • Site by Artefacto