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[footnote: text starts in mid-sentence]
[written in pencil:] Febr. 23. 1872 [/written in pencil]
nehmen. Ueber die Länge von Lina's Aufent= halt hier haben sie noch keine Aeußerung gethan, Ich hoffe aber daß sie jedenfalls noch bis nächstes Jahr bleiben wird, denn dieses eine Jahr ist nicht hinreichend zu ihrer Ausbildung, es wäre unver= ständig sie den einmal begonnenen Unterricht wieder unterbrechen zu lassen. Auch für ihre Gesundheit wird der längere Aufenthalt sehr wohltätig sein, sie hat sich merkwürdig hier verbessert, ist stärker u. kräftiger geworden u. klagt schon seit langer Zeit nie mehr über Kopf u. Augenschmerzen. Wie bin ich glücklich daß sie keine Brille mehr zu tragen braucht! Es thut mir fortwährend leid daß lieb Lilian diesen Winter nicht hier bei uns ist, sie würde mit Lina eine glückliche Zeit verlebt haben. Diese Woche ist sie u. Marie Braun wieder in die Tanz= stunde gegangen, wegen des Onkels Tod hatten sie ausgesetzt, u. da haben sie sehr viel Ver= gnügen, es ist ein sehr netter Privatcirkel u. jedes mal wünsche ich Lilian könnte mit dabei sein. Der gute Vater dankt für die Zusendung des Briefes, erinnert Peters Besuch noch recht gut, damals waren wir noch auf dem Seeberg. Er hat in dieser Zeit viel gearbeitet, ein neuer Angriff auf seine Arbeiten von [Bägers?] Seite durch Wein=
