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Transcribe Page - Lina Hansen to Marie Taylor, June 26, 1871

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[page 2, left-hand side of sheet 2]

heute Morgen wo sie nach Mannheim abreiste um dort mit ihrer Cousine wieder zusammen zu treffen u. bis Cöln zu reisen, nächsten Sonabend wird sie mit Deinen Schwiegereltern in Frank= furt zusammentreffen u. mit ihnen zu uns zurückkehren. Sie ist sehr liebenswürdig aber lei= der kann ich mich nicht viel mit ihr unterhalten was mir sehr leid thut. Da ich immerwährend so sehr angegriffen bin u. meine Kopfweh bei der geringsten Anstrengung kommen so wird es mir jetzt um so schwerer mich mit denen die ei= ne fremde Sprache sprechen zu verständigen. Es ist gar zu traurig daß meine Kräfte sich nie wie= der heben nur vermindern, so mancher Genuß den ich noch haben könnte wird mir dadurch unmöglich. Auch mit des Vaters Gesundheit ging es einmal wieder gar nicht gut so daß ich recht besorgt um ihn war doch seit einigen Tagen ist es viel besser, er ist wieder ganz munter. Möchte doch nur das Wetter besser werden wenn Dei= ne Schwiegereltern kommen! Dein Schwiegervater wird sonst noch mehr Heimweh haben wie in der Schweiz, mein Trost ist daß hier doch mehrere sind mit denen er englisch sprechen kann, das wird es ihm erleichtern. Emma wird, wie ich hoffe

[page 3, right-hand side of sheet 2]

noch vor ihnen mit Lina eintreffen, ich er= warte einen Brief in welchem sie mir ihre An= kunft in dieser Woche hier anzeigt. Ich bin sehr glück= lich daß sie kommt u. Lina mitbringt aber es thut mir auch unendlich wehe daß die andern Kinder zu= rückbleiben müssen, ich werde sie vielleicht nie wieder als Kinder sehen. Ueberhaupt ist seit eini= ger Zeit der Schmerz über die weite Entfer= nung die mich von allen drei Töchtern trennt wieder so gewaltig bei mir zum Ausbruch ge= kommen daß ich nicht Herr darüber werden kann. Ida kann auch nicht mehr wie früher auf lange Zeit vom Hause weg, ich hoffe noch daß sie es ermöglicht, während Emma hier ist zu kommen aber lange wird ihr Besuch bei uns nicht sein u. Emma wird höchstens nur 6 Wochen bleiben. Sie will zurück sein ehe Peter nach Koblenz gebracht wird, im August, von ihm sich zu trennen wird ihr so sehr schwer u. mir drückt es auch das Herz gar tief daß er so jung schon aus dem Elternhause muß. Emma hätte ihn so gerne noch mit hierhergenommen aber es käme ihre Reise dadurch um 100 rt theurer u. die können sie dieses Jahr nicht entbehren. Ich hätte ihr gar zu gerne die 100 rt gegeben aber ich kann sie auch nicht erübri=


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