• Contributor Login
  • Transcriber Login
  • Register as a Contributor
Menu
  • german heritage in letters logo
  • News
  • Share Your Letters
  • Help Transcribe
  • Explore Collections
  • Browse Letters
  • Search

Transcribe Page - Lina Hansen to Marie Taylor, August 29, 1870

Log in to Scripto | View item

http://germanletters.org/plugins/Dropbox/files/Taylor_0287_0001.jpg - image of

« previous page | next page » |

To rotate image, first hold down Alt and Shift keys, then drag with mouse or trackpad (Safari, Chrome & Edge only).

This item is editable!

Current Page Transcription

[page 1, right-hand side of sheet 1]

Gotha, den 29ten Aug. 1870

Meine liebste Maria!

Eure lieben Briefe habe ich mit großer Freude erhalten u. sende Euch herzlichen Dank dafür. Ich bitte Dich lieb Lilian zu sagen daß ich mich sehr über ihren Brief gefreut u. es recht gut von ihr sei daß sie mir so viel geschrieben hätte. Buntes Papier wollte ich ihr nächstens einige Bogen un= ter Kreuzband schicken u. sobald sich eine Gelegenheit findet sollte sie mehr da= von bekommen u. auch Bücher aber Geschichten von Feen u. Gespenstern würde ich wohl nicht so leicht finden, doch wollte ich mich bald da= nach umsehen. Daß Du, liebe Maria so sehr auf einen Brief von mir hofftest, thut mir sehr leid, es muß ja aber dann bald einer angekommen sein, ich konnte damals nicht früher schreiben weil ich gar zu leidend war. Die Briefe sind auch in der ganzen letzten Zeit so sehr lang=

[page 4, left-hand side of sheet 1]

hast, der fortwährende Verdruß den diese bringt schadet der Gesundheit gar zu sehr, wenn Du es in dieser Beziehung besser hast u. die kühlere Jahreszeit dazu kommt, so hoffe ich daß Du Dich wieder viel wohler fühlen wirst. Daß Mina's Schwester sich so schlecht be= nommen u. Dir so vielen Verdruß gemacht ist mir sehr leid, so rechtes Zutrauen hatte ich gleich nicht zu ihr, wie Du mir schriebst daß Du sie genommen da Du früher ihren Charakter schon [gedockelt?] hattest u. Mina selbst sich doch auch recht undankbar gezeigt hatte. Wenn Du doch nur endlich einmal ein treues, braves Mädchen fändest, so würde mir das eine große Beruhi= gung sein. Daß Frl. Schilbach jetzt bei mir ist habe ich Dir wohl schon geschrieben, ich glaube daß ich gut mit ihr angekommen bin, freilich muß ich ihr das meiste in der Wirth= schaft erst lernen, aber sie fasst leicht auf u. hat sehr guten Willen u. ist recht thä= tig. Da ich so angegriffen bin wird mir das Anlernen wohl schwer, wenn ich es aber erst überwunden habe, so werde ich auch Vortheil davon haben, sie macht dann alles nach mei= ner Art, was wenn ich eine ältere bekom=


Comments on This Page

[edit] [history]

Transcribe What You See: As much as possible, transcribe the text as it appears on the page, including original spellings (even if they are incorrect/non-traditional) and keeping abbreviations as written. Insert a return at the end of each line as it appears on the page, and two returns for paragraphs. Transcribe the page in the order in which it was meant to be read: for example, marginal post scripts should be placed at the end of your transcription.

For more guidance, please visit our Scripto tips page.

Wunderbar Together logo
German Historical Institute logo

  • ©2021 German Historical Institute Washington DC. All rights reserved.
  • Privacy Policy
  • Impressum
  • Site by Artefacto