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fluß ausübt. Ich kann mich auch nicht erholen doch habe ich endlich eine Woche keine Kopfweh gehabt, seit länger als einem halben Jahr, die erste u. da bin ich schon zufrieden denn diese Schmer- zen sind eine gar zu große Qual für mich. Der Onkel Bufleb ist immer in demselben trau- rigen Zustand, daß seine Kräfte dabei abneh- men merkt man wohl, es ist ein langsames Absterben bei ihm u. er fühlt das jetzt viel mehr wie früher. Die arme Tante leidet viel dabei, jetzt hat sie auch ihre Sorgen u. Unruhe, wegen des Gutes von dem sie so sehr wünscht daß es ver- kauft wird, vorgestern hatte sie endlich des On- kels Zustimmung dazu erlangt u. gestern hat er sie wieder zurückgenommen, sie war ganz un- glücklich darüber. Das Gut hat einen Werth von mindestens 80,000 rz u. ihnen bleibt, da sie die Steuern u. alle Reparaturen der Gebäu- de zahlen nur 1200 rz jährliche Einnahme davon. Nun sind die Gebäude jetzt so schadhaft daß ein Neubau nöthig wird der wohl um 10000 rz kosten kann u. das ist es gerade wa- rum die Tante so sehr den Verkauf wünscht. Sie thut mir so unbeschreiblich leid daß sie auch diese Sorge u. Noth noch hat. Geheimrath Brauns haben sich sehr über Deinen Brief ge
[text at bottom of page 2, written upside down] ich bin sehr froh daß Frl. St. eine gute Stelle hat, ihre Tanten sollen sehr unglücklich sein daß sie von Euch weggeht [/text at bottom of page 2, written upside down]
