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Transcribe Page - Lina Hansen to Marie Taylor, March 17, 1870

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[page 1, right-hand side of sheet 1]

Gotha, den 17ten März 1870

Meine liebste Marie!

Obgleich ich Dir wohl heute nicht viel werde schreiben können, so will ich es doch nicht länger verschieben u. Dir, Deinen lieben u. Lilian zu- erst meinen herzlichsten Dank für Eure lieben Briefe mit all den guten Wünschen zu meinem Geburtstag sagen, auch für den schönen Kragen u. Lilians wundervolle Buchzeichen. Es hat mir alles große Freude gemacht, schon vorigen Sonabend kam der Brief an u. so lagen dann die schönen Geschenke mit auf meinem Geburtstagstisch. Ich hätte Lilian gerne selbst geschrieben, aber da ich gestern den gan- zen Tag recht krank war, Kopfweh u. mich gar zu angegriffen fühlte, so kann ich heute nicht viel schreiben, der Kopf ist zwar besser aber ich fühle mich recht schwach. Ich bitte Dich ihr zu sagen daß sie mir große Freude mit ihrem Brief u. den schönen Buchzeichen gemacht u. daß ich hoffe die große Mühe die sie

[page 4, left-hand side of sheet 1]

brechung des Unterrichts, die wenn sie in die Schule geht nicht zu vermeiden sind, können nicht gut für sie sein, sie ist doch mit vie- lem zurückgeblieben, was sie nur bei anhal- tend gutem Unterricht nachholen kann. Hätte ich sie doch nur ein paar Jahre hier bei mir, ich konnte so gut mit ihr hinkommen, doch weiß ich recht daß das eine Unmöglichkeit ist. Frl. [?] Wei- terkommen in Amerika macht mir auch Sorge es wird nicht so leicht für sie sein. Möchtet Ihr nur einen guten Farmer bekommen, solch schlechte Wirthschaft bringt Euch ja gar zu großen Nachtheil, daß Sarah fortgeht wird Dir auch neue Noth bringen denn mit Becki wird sich nicht leicht ein guter Dienstbote vertragen. An Schreibers Frau kannst Du vielleicht manche Hülfe haben. Sehr möchte ich Dir es auch ans Herz legen liebe Marie Dich nicht mehr von einem allopathischen Arzt behandeln zu lassen, für die Leiden die Du klagst wird Dir entschieden durch homöopathische Behandlung leichter geholfen werden, während jene Dir mehr schaden wird. Dir würde gewiß die schwedische Heilgym- nastik helfen, wenn Du nur hier wärest um sie brauchen zu können, Wilhelm ist durch sie fast ganz von seinen Leiden befreit. Ich weiß nicht ob ich schon schrieb daß ein Schwede hier eine heilgymnasti- sche Anstalt errichtet hat. Dem lieben Vater geht

[text continued on top of page 1, written upside down] es gut, er arbeitet sehr fleißig, die herzlichsten Grüße von ihm u. mir an Dich u. Deinen lieben Mann, für lieb Lilian einen Kuß u. vielen Dank für die [?], Großpapa lässt ihr sagen sie seien viel zu schwer für ihn, er hoffe sehr auf die versprochene Auf- lösung. Nochmals den herzlichsten [/text on top of page 1, written upside down]

[text at bottom of page 1, written upside down] Dank für all Eure Liebe u. besten Wünsche für Euer Wohlergehen, Gott behüte Euch! Mit inniger Liebe Deine Mutter. [/text at bottom of page 1, written upside down]

[text on top of page 2 and 3, written upside down] Hat denn Lilian die [?]bilder die ich ihr vor 2 oder 3 Jahren schickte zusammen gesetzt? sie sollen sehr hübsch werden. Die Kinder in [?] bekamen dieselben u. haben viel Unterhaltung u. Vergnügen davon gehabt. [/text on top of page 2 and 3, written upside down]

[text at bottom of page 2 and 3, written upside down] Lina hatte mir schon von der franzo. Puppenmusterzei- tung die sie in Petersburg bei Kindern gesehen, in ihren Briefen erzählt, wenn sie nicht zu theuer ist, will ich sie ihr zum Geburtstag schenken. Sie hat mir in letzter Zeit eini- ge lange Briefe geschrieben u. schreibt sehr hübsch u. ein guter Styl. [/text at bottom of page 2 and 3, written upside down]


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