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Transcribe Page - Lina Hansen to Marie Taylor, February 8, 1870

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[page 1, right-hand side of sheet 1]

Gotha, den 8ten Februar 1870.

Meine liebste Marie!

Herzlichen Dank für Deinen lieben Brief vom 12ten Jan. aus dem ich mit vieler Freude gesehen habe daß es Euch in Neu-York gut geht u. Ihr vielen Genuß findet an dem was die große Stadt Euch bietet. Ich kann mir recht gut denken, daß nach dem einsamen Land- leben wie es der Winter bringt dieser sehr erfrischend u. wohlthätig für Euch sein muß. Eine große Beruhigung war es mir zu erfah- ren daß es Dir, liebe Marie, besser geht u. auch Lilians Gesundheit gut ist, hoffentlich hat sie es nun ganz überstanden. Ich hätte Dir gerne früher wieder geschrieben, aber ich kann mit meiner Zeit immer gar nicht aus- kommen, bis vorige Woche habe ich anhaltend an schlimmem Kopfweh gelitten u. wenn es dann einmal besser damit geht, so habe ich so vie- les zu besorgen was mir liegen geblieben

[page 4, left-hand side of sheet 1]

letzten Jahre im Winter. Vorige Woche war er beim Herzog zur Tafel da hat dieser auch geäußert daß er sehr wohl aussähe. Er saß neben der Herzogin u. diese hat sich gleich zu- erst nach Euch erkundigt. Ida scheint es jetzt auch besser zu gehen, sie war oft unwohl die- sen Winter, an Zahngeschwüren u. schlech- tem Magen. Sie hat recht vergnügt nach ihrem Geburts- tag geschrieben den sie ganz angenehm verlebt haben, ihre Schwiegereltern u. Geschwi- ster waren Abends bei ihnen. Emma geht es ja auch wieder gut aber die arme Lina hat ein böses Augenleiden, sie ist jetzt auf eini- ge Wochen in Petersburg bei Madame [Jetzeki?] weil der Arzt sie öfterer sehen u. behandeln musste. Es hat sich an den [?] Augenleiden wildes Fleisch angesetzt das weggebeizt werden muß, die Sehkraft scheint auch dabei zu leiden doch hat der Arzt gemeint daß er in 2 - 3 Wochen glaube das Uebel beseitigen zu können. Wie sie nur dazu ge- kommen ist, ich frage mich recht darum u. fürchte sie haben es schon zu lange damit anstehen las- sen ehe sie einen erfahrenen Augenarzt um Rath gefragt. Es ist nur gut daß sie bei der [Je- tzeki?] sein kann, sie ist sehr gutmüthig u. immer


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