Mathilde Rettig and Heinrich Rettig to Eugen Klee, September 12, 1920, p. 5 - image of
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2.
für Sie erflehen mit dem
Wunsche, daß Euch je & je
die Schrecken deines Krieges
mit seinem traurigem Gefolge
von Elend, Krankheit & Ent=
behrungen, Kummer & Hunger
und Sorgen aller & jeder Art
erspart bleiben mögen. Wieviel
Selbstbewußtsein, wieviel Stolz
muß begraben werden, um die
bescheidensten Bedürfnisse des
Lebens zu befriedigen & ach wie=
viel Demütigungen getragen
werden & häßliche Forderungen
die den Wert des Geldes außer
Acht lassen, wenn nicht die größten
Wucherpreise gezahlt werden. Dann
