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macht.[?:] Selendes [/?] dasein! Was mir die Zukunft
noch bringen wird? Elise scheint auch nicht ganz
gesund zu sein; sie besitzt einen starken Herz=
fehler und ist engbrüstig wie die ganze Familie.
Ich bitte dich, den dortigen Verwandten keine Mit-
teilung hiervon machen zu wollen. Sonst ist Elise
aber tüchtig und recht brav über mich u. Eugen und
hat sich in die Verhältnisse rasch eingewöhnt, so daß wir
mit unseren häuslichen Verhältnissen ganz zufrieden [underline:] sind. [/underline]
Du mußt, mein Lieber, Eugen abholen, also am Schiff sein.
Soviel ich gehört habe, fahren die Kajütenpassagiere nicht
ganz nach [roman]New=York[/roman], sondern werden früher schon abgesetzt.
Bitte, orientiere dich genau. Eugen darf das Schiff nicht
eher verlassen, bis du bei ihm bist. Viel Reisegeld will
ich ihm nicht mitgeben, weil es ihm leicht genommen
werden könnte, er braucht auch nicht viel. Er ist jetzt vollstän-
dig ausgerüstet; ich habe ihm zwei neue Anzüge machen
lassen. Unterkleider besitzt er in reichem Maße.
Lebe recht wohl u. sei herzl. gegrüßt und geküßt von uns
allen.
Dein treuer u. dankbarer Schwager
[roman:] H. Haas [/roman]
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