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wurde. Was gab es da zu lachen u währende Freude über die alten
Stücke an denen so reiche schöne viel sagende Erinnerungen
hängen. Auch Frau Bender übergab uns ein Steintopf mit Marme=
lade u bei dem Abschiednehmen gab sie uns den Bohner den
wir damals ihnen gaben, zurück u. meinte, den könnten wir
jetzt wieder gut gebrauchen, derselbe sei für sie zu schwer
u stehe doch nur in der Ecke u versperre den Platz. So könnt Ihr
sehen, daß sich [insertion:] so [/manches] manches eingestellt [insertion:] hatte [/insertion] das mit wollte um den
den [sic] neuen Haushalt zu vervollständigen. Ich sagte zu dem
Spediteur es handele sich um Kisten im Gesicht von 10 - 12
Zentner wie bei der Überfahrt, dieser meinte es könnte noch was
dazu kommen, da der Wagen doch 1 Tonner Lastauto sei, auch
Blitzlieferwagen wird er genannt. Ich glaube es war auch nicht
viel weniger wie 1 Tonne, ich habe bei dem Kaufmann Müller
blos 6 leere Kisten geholt um die schöne feine Sachen einzu=
packen u sie wurden alle voll. Auch mir würde erlaubt mitzu=
fahren im Führersitz um die Traglast voll zu machen. Auch
schrieb ich der Kelkheimer Möbelfabrik, daß sie am 6 April die
Möbel nach Wiesb. bringen sollten. Mutter u Johanna fuhren 9,16
ab Kerkerbach nach Wiesb. wo der Zug um 9 Uhr einläuft.
Früh um 7 Uhr kam der Blitzwagen, zum Aufladen hatte sich alles
eingefunden, um helfen zu können. wie Ernst Schmidt Heinrich Vitor
u. s. w., so daß in knapper 1/4 Stunde alles gemacht war. 1/4 nach Sieben
fuhren wir ab über Dehrn Eschhofen Limburg die Hühnerstraße
über Kirberg, Hühnerkirch [?]hof, so daß wir 1/4 nach Acht in
Wiesbaden waren. 1/4 vor Neun hatten wir schon wieder alles abge=
laden, daß der Mann seine Rückfahrt macht u. um 10 Uhr wieder in Limburg
