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Transcribe Page - Caroline Emmel and Wilhelm Emmel to Karl Emmel, January 11, 1938

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Caroline and Wilhelm Emmel to Karl Emmel, January 11, 1938, p. 1 - image of

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Steeden d. 11. 1. 38.

Ihr Lieben Alle!

Jetzt sind die Feiertage alle vorbei, gestern Johannas Geburtstag hat den Schluß gemacht. Die Feiertage haben wir alle gesund verlebt, am ersten Weihnachtsabend war ene Feier im Kirchsamt. Der Chor sang der Posaunenchor bließ die alten Weihnachtslieder u. die Jugend führte aller= lei vor. Das Wetter war nicht sehr kalt überhaupt war es nur bis jetzt 1 Tag kalt das war vorige Woche, an diesem Tage war Vater u. Johanna in Wiesbaden eine Wohnung suchen, denn die Wohnungen werden immer noch vierteljährig gekündigt. Sie fanden eine 3 Zimmerwohnung im Bismark ring 35 Hochpattere [sic] für 53 Mark. Es war unter vielen die Einzige welche für uns paßte. Sie ist ohne Mansarde u. nicht sehr groß aber für uns groß ge= nug. Es ist das Haus wo Fräulein Ilgen wohnte, ihre Schwester wohnt noch da. Hier in Steeden ist keine Wohnung zu haben. Sie wollen ja hier auch eine Siedlung anlegen nach Kerkerbach zu, auf dem Berg wo das Haus stand welches wir kaufen wollten, ob u. wann etwas aus der Sache wird weiß noch niemand u. darauf, daß dann Wohnungen leer werden können wir nicht warten. Ich sprach am Neujahrstage noch einmal mit Hedwigs Mutter, diese riet mir auch lieber uns in Wiesbaden etwas zu suchen als dauernt [sic] hier in Steeden zubleiben [sic], sie wollte auch hier nicht mehr wohnen. Diese Woche erhielten wir Fettkarten, wir gaben sie beim Kaufmann ab, wann es nun Butter gibt wußte er uns auch nicht zusagen [sic]. Es ist alles hier sehr knapp. Bei allem heißt es das gibt es nicht mehr. Wir müssen jetzt Matratzen kaufen Roßhaar gibt es nicht mehr, Kapok gäbe es jetzt auch keinen mehr, da er ein= geführt würde, doch gibt es noch fertige Matratzen für das Bett 90 Mark in Kap[ok?] Wenn wir Möbel brauchen gehen wir einmal nach Kelkheim im Taunus, da


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