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Transcribe Page - Wilhelm Emmel to Karl Emmel, December 31, 1937

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Wilhelm Emmel to Karl Emmel, December 31, 1937, p. 2 - image of

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Die Ma hat sich sehr darüber gefreut u läßt vielmals danken Vorige Woche erhielt ich von Frau Glaser eine Todesnachricht, daß ihr Sohn Heinrich welcher in Dotzheimerstr. 38 wohnt gestorben ist. Ich hatte ihr trotzdem anfangs Woche geschrieben u. das Geld gekündigt, wo ich heute wieder Nachricht habe von dem Haus und Grundbesitz, daß meine Kündigung wertlos ist, da unter dem Gesetz über Kapitalverkehr verschiedene Punkte nicht zutreffen, was bei uns nicht für zutrifft nötig wäre, u weisen somit die Kündigung zurück. Wir wollen die Sache vorläufig ruhen laßen, da wir mit dem Gelde vorläufig ja doch nichts machen können und es so mehr Zinsen bringt als auf eine andere Art. Auch wollen wir versuchen, daß wir zum Frühjahr wieder nach Wiesb. zu wohnen kommen. Hier in Steeden ist doch nicht zu haben an einer Wohnung, u dann hat Johanna auch keine Gelegenheit zu arbeiten, wenn es sein muß. Was später wird wollen wir uns vorläufig keine Sorgen machen, sondern wollen uns schicken in die Verhältnisse wie sie liegen. Auch wollen wir wünschen u hoffen, daß wir uns noch einmal sehen u wenn es nur Besuchweise sein sollte. Wenn wir gesund bleiben u paar Jahre älter sind, kann man so was als wieder unternehmem vorausgeschickt wenn Mittel vorhanden. So grüße für heute herzlich Euch alle auf Wiedersehen Euer Pa. W Emmel.


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