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Die Ma hat sich sehr darüber gefreut u läßt vielmals danken
Vorige Woche erhielt ich von Frau Glaser eine Todesnachricht,
daß ihr Sohn Heinrich welcher in Dotzheimerstr. 38 wohnt gestorben
ist. Ich hatte ihr trotzdem anfangs Woche geschrieben u.
das Geld gekündigt, wo ich heute wieder Nachricht habe
von dem Haus und Grundbesitz, daß meine Kündigung
wertlos ist, da unter dem Gesetz über Kapitalverkehr
verschiedene Punkte nicht zutreffen, was bei uns nicht
für zutrifft nötig wäre, u weisen somit die Kündigung
zurück. Wir wollen die Sache vorläufig ruhen laßen,
da wir mit dem Gelde vorläufig ja doch nichts machen
können und es so mehr Zinsen bringt als auf eine
andere Art. Auch wollen wir versuchen, daß wir zum
Frühjahr wieder nach Wiesb. zu wohnen kommen. Hier
in Steeden ist doch nicht zu haben an einer Wohnung, u
dann hat Johanna auch keine Gelegenheit zu arbeiten, wenn
es sein muß. Was später wird wollen wir uns vorläufig
keine Sorgen machen, sondern wollen uns schicken in die
Verhältnisse wie sie liegen. Auch wollen wir wünschen
u hoffen, daß wir uns noch einmal sehen u wenn es nur
Besuchweise sein sollte. Wenn wir gesund bleiben u paar
Jahre älter sind, kann man so was als wieder unternehmem
vorausgeschickt wenn Mittel vorhanden. So grüße für
heute herzlich Euch alle auf Wiedersehen Euer Pa. W Emmel.
