• Contributor Login
  • Transcriber Login
  • Register as a Contributor
Menu
  • german heritage in letters logo
  • News
  • Share Your Letters
  • Help Transcribe
  • Explore Collections
  • Browse Letters
  • Search

Transcribe Page - Caroline Emmel to Karl Emmel, October 23, 1937

Log in to Scripto | View item

Caroline Emmel to Karl Emmel, October 23, 1927, p. 1 - image of

« previous page | next page » |

To rotate image, first hold down Alt and Shift keys, then drag with mouse or trackpad (Safari, Chrome & Edge only).

This item is editable!

Current Page Transcription


Steeden d. 23. 10. 37.

Ihr Lieben Alle!

Vorige Woche erhielten wir Euere lieben Briefe, vielen Dank dafür. Bei Euch geht es noch gut, was auch bei uns der Fall ist. Unsere Verwandten sind alle im Feld. Johanna ist beim nähen, hier brauch [sic] man doch wärmere Kleider als bei Euch, da hier nicht alles so ge= heizt werden kann. Die Witterung ist schön ziemlich trocken, doch Morgens viel Nebel, welcher bis Mittag dauert. Vater ist heute nach Weilburg zu dem Finanzamt. Als wir von Frankfurt fort= gingen schrieb K. Martin nach Wiesbaden an das Finanzamt um einen Schein daß unsere Steuern alle bezahlt seien, diesen brauchen wir um auf der Devisenstelle Schritte zu tun zur Freigabe unseres Geldes. Eine Woche darauf verlangten sie ein polizeiliche Anmeldung u. da diese von Steeden kam schrieben sie eine Karte nach Frank= furt sie hätten alles nach Limburg überwiesen. Gestern war nun Vater in Limburg dort wurde ihm Bescheid gegeben es sei weiter nach Weilburg gegangen da Steeden dorthin zähle, Jetzt sind wir schon 3 Wochen hier u. gerade so gescheid [sic] wie auch drüben. Vater war einmal in Wiesbaden um einmal von jemand zu hören was die Häuser wert seien, da Frau Glaser schon nach Frank= furt geschrieben hatte, wir könnten das Haus wieder zurück bekommen. Der einzige der ihm Bescheid gab war Albert Fink. Dieser sagte die Häuser seien durch Hauszinssteuer noch schwer belastet, daß ein Haus was 5000 Mrk. Miete einbringe nur 40 M Tausend Mark wert sei. Unser Haus sei sehr verwahr= lost hat Vater festgestellt. Vater wird dann diese Woche sicher nach Frankfurt gehen u. dann auch einmal Frau Glaser auf= suchen, u. einmal hören was sie will. Albert sagte die Glasers brauchten uns die Hypothek nicht zurück zubezahlen. Wenn wir näheres hören schreibe ich es Euch. In Nordenstadt


Comments on This Page

[edit] [history]

Transcribe What You See: As much as possible, transcribe the text as it appears on the page, including original spellings (even if they are incorrect/non-traditional) and keeping abbreviations as written. Insert a return at the end of each line as it appears on the page, and two returns for paragraphs. Transcribe the page in the order in which it was meant to be read: for example, marginal post scripts should be placed at the end of your transcription.

For more guidance, please visit our Scripto tips page.

Wunderbar Together logo
German Historical Institute logo

  • ©2021 German Historical Institute Washington DC. All rights reserved.
  • Privacy Policy
  • Impressum
  • Site by Artefacto