• Contributor Login
  • Transcriber Login
  • Register as a Contributor
Menu
  • german heritage in letters logo
  • News
  • Share Your Letters
  • Help Transcribe
  • Explore Collections
  • Browse Letters
  • Search

Transcribe Page - Caroline Emmel to Karl Emmel, May 2, 1927

Log in to Scripto | View item

Caroline Emmel to Karl Emmel, May 2, 1927, p. 4 - image of

« previous page | next page » |

To rotate image, first hold down Alt and Shift keys, then drag with mouse or trackpad (Safari, Chrome & Edge only).

This item is editable!

Current Page Transcription


nach Schweden abgereist u. auch dort gut angekom= men. In [?] hat er eine Stelle als Koch angenommen. Sein Bruder Fritz erhält immer noch monatlich 80 Mark Das ist sehr wenig für einen jungen Mann über 20 Jahre. Dieses ist das Neueste was es bei uns gibt. Nun noch etwas zu der Nordenstadter Angelegenheit. Ich schrieb Dir schon daß Wilhelm fort wollte, unser Vater suchte ihn nun zu bestimmen zu bleiben, denn wenn Ihr Vater alles verkauft geht auch alles fort. Er wollte alles verkaufen sich 15000 bezahlen; u. von 5 Kindern monatlich 4 Dollar haben Das wäre nach unserm Geld 84 Mark. Dazu konnte man doch nicht stillschweigen. Wilhelm bekommt jede Woche 6 M. Dafür muß er u. seine Frau die ganze Arbeit machen. Da sagte unser Vater das sei zu wenig Wilhelm müßte mindestens 10 - 12 Mark haben. Das hörten die Alten auch an. Doch am Tage nach Ostern machten sie den jungen einen furchtbaren Skandal, so daß Wilhelm den Arzt holen mußte zu seiner Mutter. Wilhelm sagt seit die Alten die Vollmacht haben u. er u. Luischen auch unterschrieben haben, hieße es immer ihr könnt gehen wenn es Euch nicht paßt. Ich bin froh daß Onkel das Geld nicht gibt, die Kinder sollen sich nicht verpflichten monatlich so viel zu geben wenn sie auf alles verzichtet haben, man sieht nämlich zu deutlich daß die Alten nur an sich denken, mir tut es leid daß ich an Lenchen geschrieben haben, wegen der Vollmacht.


Comments on This Page

[edit] [history]

Transcribe What You See: As much as possible, transcribe the text as it appears on the page, including original spellings (even if they are incorrect/non-traditional) and keeping abbreviations as written. Insert a return at the end of each line as it appears on the page, and two returns for paragraphs. Transcribe the page in the order in which it was meant to be read: for example, marginal post scripts should be placed at the end of your transcription.

For more guidance, please visit our Scripto tips page.

Wunderbar Together logo
German Historical Institute logo

  • ©2021 German Historical Institute Washington DC. All rights reserved.
  • Privacy Policy
  • Impressum
  • Site by Artefacto