Caroline and Wilhelm Emmel to Karl Emmel, January 19, 1927, p. 8 - image of
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Der Kaufpreis beträgt 48000 Mk. einschl. Aufwertungs
Hypothek von 1236 Mk. Wenn das abgeht, auch für
den Agenten 2 % Vermittlungsgebühr u am Vorschuß
die 4000 Mk. die abgehoben sind. So bleiben uns
knapp 45000 Mk. 13000 werden einbezahlt daß wir
Agent u Wiesbadener Bank danken können. 35000
bleiben gleich nach der Aufwertung stehen auf 5 Jahre
zu 6 % für diesen Kaufpreis. Die Häuser werden
sonst noch billig abgegeben zu 30 % des Friedenswertes.
Es kommt auf die Lage u Beschaffenheit derselben
an. Für Herr Glaser ist die Lage gut, deßhalb gibt
er auch bald 40 %. Er hat ein Konkurrenzgeschäft
von Reichmann Hellmundstr, [insertion:] u [/insertion] denkt soweit gut
abzuschneiden, da in Zukunft obere Dotzheimerstr. aus=
gebaut wird. Alle anderen Käufer die angefragt haben
haben sich stillschweigend zurückgezogen, wenn man
50,000 Mk forderte, man konnte auch hören mehr wie
40 - 42000 war es nicht wert, durch die unrentabele
Vermietung. So waren wir der Meinung, daß wir es [insertion:] jetzt [/insertion] verkaufen
wo doch auch ein wirklicher Interessent da ist.
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