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Wiesbaden, d. 28. 12. 26.
Mein lieber Sohn Karl!
Deinen lieben Brief vom 6. 12. erhielten Wir vorige Woche. Auch vielen Dank für die 15 $. von uns allen. Jetzt sind die schönen Weihnachtstage schon vorbei. Bei uns war das Wetter sehr schön, es war einige Grad kalt. Sonst war es trocken, sogar die Sonne schien. Am ersten Tag war die Tante von Nordenstadt da u. der Ernst. Am andern Tag Wilhelm u. seine Frau. Der Petter lag im Bett u. hatte Grippe. Am zweiten Tag gingen wir mit nach Nordenstadt. Dort hörten wir dann auch daß Du ihnen geschrieben hattest. Der Brief war am ersten Feiertag angekommen. Petter war ganz gerührt darüber. Von ihren Kindern hatten sie gar nichts bekom= men, noch kein Weihnachtskärtchen. Der Petter flennt ordentlich darüber, daß er einem leid tut. Ich hatte Dir ja schon davon geschrieben. Man weiß nicht was man viel dazu sagen soll, da schweigt man lieber ganz. Petter hat alle seine Zähne verloren, er sieht
