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Transcribe Page - Johanna Emmel to Karl Emmel, June 8, 1926

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Johanna Emmel to Karl Emmel, June 8, 1926, p. 4 - image of

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[page 4: ]

Magistrat die Verwaltung abgenommen wurde das Devezit war wieder großartig. Die Bürger sind nicht mehr in der Lage die Steuern aufzubringen, die die Verwaltung der Stadt kostet. Sie haben in der Stadt soviel Direkto u. Inspektoren gemacht wo jeder wieder einen Stab Beamten unter sich hat. Dieses war all früher nicht u. die Arbeit wurde doch gemacht. Gerade so ist es im Staade die Beamten haben großartige Gehälter u. das Volk hat keine Arbeit. Unser Reichs- finanzminister bankpräsident Schach hat 250 000 Mark Gehalt u.s.w. Was das alles in so einem verarmten Land bedeutet, das begreit nur der der darinnen steckt. Darum kommen wir auch nicht mehr hoch. Der fleißige Arbeiter muß soviel abgeben damit seine faulen Kollegen auch leben können. z. B. der kleine Litzinger erhält in Crefeld monatlich 100 Mark u. Kost u. Wohnung davon muß er 21,50 Mrk. als Steuer u.s.w. abgeben. Das ist doch ein Jammer wenn ein junger Mensch von 17 Jahren schon so alles abgenommen kriegt. Herrman Mehl soll nun auch geschieden sein. Es heißt daß er sich in nächster Zeit


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