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Die Eltern von dem Mädchen kennen Wilhelm doch noch gar nicht, da fragen sie draußen auch nichts danach, sie brauchen eine Stallmagd wie H. Kurz gesagt hat, u. daß die Mutter Hilfe be- kommt, wovon die Jungen leben sollen ist al- les Nebensache. Sie haben gerade noch so wenig Geld wie voriges Jahr, geben im halben Jahr 5 Mark Kirchensteuer u.s.w. Luischen soll wieder nach Haus, es will aber nicht da Will- helm sehr schön zu tun hat auf Pfingsten, doch ihr Vater wollte sie trotzdem mitbringen. Über ihren Karl ist Petter sehr bös, da er garnicht schreibt auch nicht auf seinen Geburtstag, Lenchen schreibt auch nicht genug, neulich sagte er zu unserem Vater, es sei ihm leid, daß er so Kinder großgezogen hätte. Er will mit seinen Briefen von den Kindern so im Dorf her- um gehen u. renommieren. Von Anfang hat Len- als Briefe geschrieben, wo man garnicht wußte was man dazu sagen sollte, sie flossen gerade über von Dankbarkeit, für die über große Liebe (wörtlich)
