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Transcribe Page - Marie Taylor to Lina Hansen, May 20, 1872

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page 2 [left hand]:

croft verließen. Der Frühling war vor 2 Wochen mit einemmal er- schienen u. schon standen die Gehölze im üppichen Sommersch[?]. Als wir abfuhren war das Haus mit Möblement, Porzellan u. Glas bereits den nunmehrigen Bewohnern übergeben; alle unsere Sachen, an die wir irgend Werth knüpften verpackt u. Kisten u. Koffer zum Aufbewahren an verschiedene Häuser der Nachbarschaft vertheilt. Auch hatte ich mir eine dunkle Kammer auf dem Boden reservirt u. dort Lilian’s Spielzeug, einige Bilder u. Büsten, sowie mein bestes Porzellan u. Glas verschlossen. Wegen der Bücher brauchst Du Dir keine Sorge zu machen. Sie sind alle an ganz trockenen Orten untergebracht worden, zum größten Theil in einem großen Verlags-Buchhandel in Phil.a. Es bedurfte 9 großer Kisten die Bücher unterzubringen, außerdem aber schickten wir noch mehre Kisten voll in’s Dorf zu Bayard’s Eltern, wo sie auf zwei - drei Bücherge- stellen rangirt sind. Es sind solche deren Werth nicht bedeutend ist. Das Häuschen der Schwiegereltern ist voll von hübschen Sachen, die wir ihnen zum Aufbewahren gegeben, ich hatte aber kaum Zeit mehr als einen Blick

[margin] lieben Vater. Gott gebe uns ein recht frohes Wiedersehen. [/margin] [text continued on page 1]

page 3 [right hand]:

hineinzuwerfen. Am 10ten schliefen sie zum erstenmal dort u. am selben Abend kamen William mit Frau u. Sohn zum Besuch (sehr rücksichtslos!). Wir konnten sie unmöglich logiren, sie mussten also in dem noch ganz unfertigen Häuschen der Eltern ihr Nachtquar- tier aufschlagen, während sie bei uns ihre Mahlzeiten, ebenso wie die Schwiegereltern einnahmen (denn ich konnte ja Beckie noch nicht abgeben) u. wir natürlich jeden Morgen den Wagen nach ihnen schicken u. sie Abends auch wieder zurückfahren lassen mussten. Sie blieben auch bis den letzten Tag. Als wir abreisten war nun also alles Geschäftliche beseitigt bis auf den Verkauf von Wagen u. Pferde, für die uns bis dahin niemand etwas Annehmbares hatte bieten wollen. Seitdem habe wir das eine Pferd Gay hier an einen Freund für 150 Dollars verkauft, während das andere, unter Joe’s Aufsicht, bereits hier angekommen ist u. in einem nahen Stalle zum Verkauf steht. Es ist ein ungewöhn- lich schönes Thier, eine Stute u. der Preis den wir verlangen 600 Dollars. Sie ist in der That

[margin] auch von mir recht herzlich alle Lieben, zumal den [/margin] [text continued on page 2]


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