• Contributor Login
  • Transcriber Login
  • Register as a Contributor
Menu
  • german heritage in letters logo
  • News
  • Share Your Letters
  • Help Transcribe
  • Explore Collections
  • Browse Letters
  • Search

Scripto | Page Revision | Transcription

Log in to Scripto | Recent changes | View item | View file | Transcribe page | View history

Marie Taylor to Lina Hansen, May 30, 1876

http://germanletters.org/plugins/Dropbox/files/Taylor_0120_0002.jpg

Revision as of Jan 1, 2020, 7:46:49 PM, edited by Dilla

wir doch von einander u. leben geistig ver- bunden fort - u. haben die Hoffnung uns wieder u. wieder zu begegnen u. zeit- weise mit einander vereint zu sein. Dich aber dem Heimweh preis gegeben zu sehen u. nichts für Dich thun zu können, das ist gar zu trostlos für uns! Ich setze meine Hoffnung auf das bessere Wetter, die wärmere Luft, die Dir erlaubt Dich in den Garten zu setzen u. der Dich dann gewiss so weit stärken wird, dass Du die Tante in Gotha besuchen kannst. Die Luftver- änderung allein muss ja schon wohlthätig auf Dich einwirken. Und dann, hoffe ich, liebe Mutter, wirst Du Dir vornehmen recht stark im Gemüth zu sein u. dem aus dem Wege zu gehen, was Dich zu schwermütig aufregt. Erhole Dich erst recht, ehe Du z. B. an der Sternwarte vorbei gehst - oder gehe lieber gar nicht vorbei (ich möchte sie lieber nie wiedersehen!), das wäre das Beste, denn so wie diese Stätte in un- serm Innern fort existirt, kann sie uns ja fortan nie wieder erscheinen. Hast Du denn von Emma gehört, ob sie Dich diesen Sommer besuchen wird? Wenn ihr doch in Gotha zusammentreffen könntet! Aus der Zeitung sehe ich, dass am Anfang

Mai die Newa wieder zugefroren war

- das ist ja schrecklich! - Nun muss ich Dir aber erst sagen wie unglücklich

Wunderbar Together logo
German Historical Institute logo

  • ©2021 German Historical Institute Washington DC. All rights reserved.
  • Privacy Policy
  • Impressum
  • Site by Artefacto