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Marie Taylor to Lina Hansen, October 20, 1876

Marie Taylor to Lina Hansen, October 20, 1876, page 2 [left-hand side] and page 3 [right-hand side]

Revision as of Jan 12, 2020, 10:50:10 AM
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in Hamburg - wo Du Dich so einsam fühlst - ganz u. gar Dich festzusetzen. Du musst doch auch Deinen andern Kindern etwas leben u. sie von Zeit zu Zeit besuchen - u. nach diesem ersten Versuch wird’s schon besser gehen. Wilhelm u. Ida, wenn sie Dich auch nicht verstehen u. anders sind wie andere Leute, so meinen sie es doch nicht böse, im Gegentheil habe ich keinen Zweifel, daß sie sich recht über das Zusammensein mit Dir gefreut haben. Und wenn [underlined] wir [/underlined] in ein paar Jahren einmal wieder über’s Wasser kommen sollten, so hoffe ich sehr darauf, daß Du mit uns nach der Schweiz oder irgend einem herrlichen Ort, wo die Luft Dir zusagt, gehst u. wir so eine Zeitlang ungestört zusammen verleben können. Doch das ist noch weit hin- aus. Du besuchst doch noch den Arzt, der Dich anfangs so gut zu behan- deln schien? Ach, unterlasse doch ja nichts, liebe Mutter, was Dir Stär- kung u. Kräftigung gewähren könnte, damit Du mehr Freude am Leben habest u. Du Dich unserthalben so lange als möglich erhaltst!

Wir haben die Freude Lilian über Sonntag bei uns haben zu dürfen. Sie kann seitdem ich Obiges schrieb, mit dem Nachmittagszug von

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Po’keepsie u. hat Erlaubniß bis Montag früh zu bleiben (heute ist Freitag). Du wirst Dir wohl denken können wie glücklich ich darüber bin (u. B. auch): es ist gleich ein ganz anderes Leben bei uns ein- gekehrt. Wir verdanken diesen Besuch L. selbst. Sie scheint etwas Heimweh ge- habt zu haben u. bat ob sie sich nicht Erlaubniß zu diesem kleinen Besuch holen dürfe. Wir sagten natürlich gleich Ja. Sie sieht recht wohl aus u. ist sehr zufrieden mit Allem in Vassar, mit Ausnahme des Sonntags, den sie gezwungen ist auf sogenannte fromme Weise zu verleben - im englischen Stil. Sie hat viel zu thun, das aber gefällt ihr; u. ist besonders von der Gründlichkeit des Lehrens in Vassar sehr befriedigt. Wir haben uns un- terdessen recht gut ohne festen Dienst- boten beholfen. Ich habe eine Frau per Taglohn täglich bis 2 oder 3 Uhr hier, dann aber gehen wir um 6 Uhr in eine benachbarte Restaura- tion, wo die Küche vorzüglich ist, zum Essen.

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