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Marie Taylor to Lina Hansen, July 11, 1876

http://germanletters.org/plugins/Dropbox/files/Taylor_0123_0008.jpg

Revision as of Jan 5, 2020, 9:02:13 PM
created by Dilla
Revision as of Mar 3, 2026, 2:55:05 AM
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Marie.

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recht erholen, damit Du Dich auch an dem Zusammensein freuen kannst. Den Tod der alten Tante Henneberg, der ein Glück zu nennen ist, u. den der alten Scherzer, hatte ich bereits durch einen Brief von der lieben Tante Auguste erfahren.

[underline:] 12. Juli. [/underline] Die Schlag auf Schlag kommenden Gewitter gestern Nachmittag u. Abend u. der nieder= strömende Regen, haben uns noch immer nicht die erhoffte Kühlung gebracht. Ich habe trotz offner Thüre u. Fenster eine drückende Nacht durchlebt. Meine Kleidung wird gar nicht mehr trocken von fortwährendem Schwitzen. Ich werde froh sein wenn übermorgen herbei kommt, wo wir die Stadt verlassen werden, denn finden wir in [roman:] Cedarcroft [/roman] auch keine kühlere Luft so ist sie doch rein. Auch haben wir dort keine Ausstrahlung der Hitze von benach= barten Häusern u. dem Pflaster. Bayard sendet Dir beste Grüße. Grüße Hans u. die Kinder auch recht freundlich von uns. Gebe Gott, daß es Dir gut ergehe!

Mit inniger Liebe

Deine Tochter

Marie.

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