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Marie Taylor to Lina Hansen, July 11, 1876

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Author

Marie Hansen (Taylor)

Recipient

Lina Braun (Hansen)

Date

July 11, 1876

Origin

New York, New York

Description

Letter from Marie Taylor to Lina Hansen, July 11, 1876.

Type

letter

Language

German

Tags

1870-1879, transcription under review

Source

Bayard Taylor Papers

Collection

Marie Hansen Taylor Correspondence

Repository

Houghton Library, Harvard University

Citation

“Marie Taylor to Lina Hansen, July 11, 1876.” Bayard Taylor Papers, Houghton Library, Harvard University, accessed from German Heritage in Letters, March 12, 2026, https://germanletters.org/items/show/1223

Original text

[page 1 (sheet 1, right-hand side):]

New York, 142. East 18th St.

11. Juli 1876

Meine liebste Mutter!

Da ich nicht weiß wie oft die übergrosse Hitze, von der wir alle leiden, mich nöthigen wird die Feder niederzulegen, so beginne ich meinen Brief diesmal früh=zeitig, damit er sicher am Samstag mit nach Hamburg abgeht. Auch habe ich Dir eigentlich recht viel zu erzählen, vorzüglich vom 4ten Juli, der mit Glanz verlief. Wir gingen bereits Montag, den 3ten, in der Frühe nach Phil.a. Die Züge waren übermäßig stark besetzt von Menschen die nach der Stadt strömten u. die Hitze war groß, trotz eines frischen Windhauchs. In einem der besten Hotels fanden wir Zimmer für uns bereit stehen, da wir die Vorsicht gebraucht hatten, sie schon einen Monat voraus zu be=stellen. Unsere Fenster beherrschten die Krän=zung der Hauptstraße u. wir hatten oben=drein die Annehmlichkeit eines kleinen Balkons, von dem aus man die nachmittags paradierenden Delegationen der "Großen Armee der Republik" vorbeiziehen sehen konnte. Es war ein weit rührenderer Anblick als ich gedacht hatte. Die 13 ursprüng=lichen Staaten hatten jeder eine Delegation gesandt, die aus Überresten der während des amerik. Bürgerkriegs entstandenen Heerorganisation bestand. Sie kamen in ihren blankgeputzten Uniformen, mit Musik, zu Roß u. zu Fuß, die von Kanonen=kugeln zerfetzten u. vom Schlachtendonner geschwärzten Fahnen in ihrer Mitte. Das rührendste aber waren die Solda=tenkinder aus dem Staats-Waisenhaus, das besonders für sie errichtet worden

[page 2 (sheet 2, left-hand side):]

ist, nachdem der Krieg zu Ende war. Erst kamen zu Fuß die Söhne der Gefallenen mit kleinen Musketen im Arm, den Platz der Väter ausfüllend, dann in wenigstens zehn, an den Seiten offenen, mit grünen Girlanden u. Flaggen geschmückten Omnibusen, die verwaisten Töchter, eine Schar blühen=der Mädchen, nicht ganz erwachsen, in weißen Kleidern, Strohhüten mit kleinen Bändern u. rother Brustschleife. Jedes geschäftliche Treiben hatte aufgehört u. eine ungeheure, festlich gekleidete Menschenmenge durchwog=te die Straßen, bis [insertion:] sie [/insertion] abends Kopf an Kopf gedrängt stand, um den Fackel=zug zu erwarten. Es war die gedul=digste Menge, die ich je gesehen, hin u. wieder lustig u. enthusiastisch, aber keineswegs tumultuarisch. Und so erwähne ich gleich hier, daß bei dem ungeheuren Menschenzudrang in den beiden größten Städten Phil.a u. New-York an diesen Festtagen eine solche Ordnung , eine solche Abwesen=heit von Exzessen u. Unfällen u. Verbrechen geherrscht, wie es selbst für gewöhnlich nicht vorkommt. Das ganze Volk, auch das niedere u. das Raufbold-Element schien freundlich gestimmt zu sein. Mit Anbruch der heißen Sommernacht, erschienen die ersten Fackeln. Um 8 1/2 Uhr sahen wir sie in einiger Entfernung vorüberziehen, etwa eine Stunde lang, u. nach Mitternacht erst

[page 3 (sheet 2, right-hand side):]

fing der Zug an, an unserm Hotel, unterhalb dessen der Endpunkt lag, vorbeizukommen. Dazwischen hatten wir hinreichend Unterhaltung am Drängen u. Treiben unten in den Straßen, an bengalischen Flam=men, die hier u. da aufleuchteten u. prächtig illuminirten, Raketen die ringsum aufstiegen u. solchen Dingen durch die der Volksjubel sich Luft machte. Erst nach ein Uhr gingen wir zu Bette, fanden aber nur wenig Ruhe vor großer drückender Hitze. Nun aber brach der große Tag an, u. ach, heißer denn je - die Sonne schien förmlich Feuer, aber glücklichweise wehte doch ab u. zu ein Lüftchen. Wir machten Toilette u. fanden uns um 9 Uhr (nach erhaltenen Instruktionen) in einem Saal des Hotels ein, wo einige Herrn vom Komite uns empfingen u. die Gouver=neure der Staaten sich versammelten. Mit ihnen brachen wir zu Fuß nach dem nicht weit entlegenen freien grünen Platz hinter Independence Hall [strikethrough:] auf [/strikethrough], wo die Feierlichkeit statt fand, auf. Bayard führte mich, Lilian aber hatte die Ehre am Arme des Gouver=neurs von Neu-Mexiko zu prozes=siren! Auf dem Platze angekommen, betraten wir ein ausgedehntes Bretter=gerüste, welches Sitze für 4 - 5,000 einge=ladene Gäste u. die Rednertri=büne [insertion:] enthielt [/insertion]. Wir bekamen Plätze dicht bei der letzteren. Über alle diese

[page 4 (sheet 1, left-hand side):]

Sitze, die sich an das Staatshaus (wo vor 100 Jahren die Unabhängigkeits=Erklärung unterzeichnet ward) an=lehnten, war Segeltuch in kleinen Sektionen gespannt, so daß die Luft freien Spielraum dazwischen hatte. Dies war ein großes Glück für uns. Die Tribüne stand am äußersten Rande nach dem freien Platz zu u. unter ihr wogte ein Menschen=meer, an 15,000 Köpfe [insertion:] stark [/insertion], die von einigen hochwipfligen Bäumen beschattet, sonst aber sich der Sonnen- u. Regenschirme bedienen oder un=ter der gleißenden Sonne braten mussten. Und dennoch stand diese Menschenmenge geduldig 5 Stunden lang an Ort u. Stelle u. ließ sich ihren Enthusiasmus nicht dämpfen. Der letzte Gast, [insertion:] der [/insertion] in der Nähe der Redner=bühne [insertion:] eintraf [/insertion], war Dom Pedro II. von Brasilien, der ganz einfach, in Civiltracht u. fast ohne Begleitung erschien, sich in unserer Mitte niederließ u. mit dem größten Antheil allem folgte. Zu=erst ertönte ein Festmarsch, da das Orchester aber jenseits der wogenden Menge stand, kamen nur ab u. zu Töne zu uns herüber u. auch die übrigen Musikstücke, die abwechselnd aufgeführt wurden, gingen für uns ziemlich verloren. Es folgten dann einige Förmlichkeiten worauf der Bürgermeister von Phil.a das Origi=nal der Unabhängigkeits-Erklärung - ein vergilbtes Pergament mit

[page 5 (sheet 3, left-hand side):]

2)

verblassten Schriftzügen, in einen ein=fachen Rahmen gefasst - überreichte u. der Vorsitzende dieses hochwichtige Dokument der versammelten Menge von der Tribüne herab zeigte. Es folgte ein Hurrahrufen, ein Jubeln, das unbeschreiblich ist u. kein Ende nehmen wollte. Dann las ein Vir=ginier, Enkel eines der Unterzeichner der Akte, dieselbe laut vor - aberma=liger Jubel. Hierauf folgte, nach musikalischem Zwischenakt, die National-Ode, aus dem Gedächtniß vorgetragen, vor allem versammel=ten Volke, vom Dichter, Bayard Taylor. Ich wollte, Du hättest ihn sehen u. hören können. Das Gedicht ist erstens, nach dem Ausspruch der besten Autoritäten, ein nach Form u. Inhalt durchaus gelungenes, dazu aber war B. von dem Gegenstand so erfüllt, vom Moment so erhoben, daß er völlig wie begeistert sprach, mit einer Wär=me, einer Überzeugung, mit so fester klangvoller Stimme, daß er die weite Menschenmenge, die vorher mehr oder weniger geräuschvoll gewesen, plötzlich zum Stillschweigen brachte, das nur von häufigem stürmischen Applaus unterbrochen wurde. Die öffentliche Meinung hat sich seitdem dahin ausgesprochen, daß die Ode das große u. krönende Ereigniß der ganzen Feierlichkeit war. Als er von der Tribüne herab kam fehlte es nicht an warmem Hände=schütteln, der Kaiser Dom Pedro voran,

[page 6 (sheet 3, right-hand side):]

3)

u. herzlichen Glückwünschungen. Der Ode folgte der Redner, ein eminenter Jurist, der vom Manuskript ablaß u. leider eine schwache Stimme hatte, die nur die nächste Umgebung beherrschte. Die Rede ist ausgezeichnet (ich habe sie im Druck gelesen) aber ihre Wirkung ging verloren. Den Schluß der Feierlichkeit bildete der hundertste Psalm, in den die ganze Versammlung einstimmte.

+ {footnote to postscript}

Du kannst Dir denken, daß wir froh waren um 2 Uhr in das Hotel zurückkehren zu dürfen. Wir waren erstens fast zer=schmolzen, dann halb verhungert u. ganz verdurstet. B., den sei Antheil an der Feierlichkeit doch recht erschüttert hatte, ließ sogleich eine Flasche eiskalten Champagners kommen u. behauptet jetzt, daß wir drei sie in 10 Minuten ausgetrunken hätten! Den Rest des Tages nahmen wir es so leicht als möglich, blieben im kühlsten Negligé auf unserm Zimmer u. erholten uns. Da ich am folgenden Morgen mit B. nach N. Y. reisen wollte, wo es Etliches für mich zu besorgen gab, so brachte B. abends Lilian zu unsern Verwandten, der [roman:] Sickel'schen [/roman] Familie, die in einem andern Hotel abgestiegen waren, um sie die Nacht bei ihnen zubringen u. in der Frühe des folgenden Morgens mit ihnen nach [roman:] Kennett [/roman] zurückkehren zu lassen. Wir reisten erst um 9 Uhr des 5ten J. ab, u. hatten großen

[page 7 (sheet 3, left-hand side):]

4)

Noth, überhaupt mit fortzukommen, da die Züge gedrängt voll waren. Bei sehr großer Hitze langten wir nachmittags hier an, wo ich die Über=zeugung gewann, daß unsere Woh=nung bei heißem Wetter wenig=stens eben so kühl, oder vielmehr nicht heißer ist, als das Haus von [roman:] Cedarcroft [/roman]. Nur daß man dort eine reine Luft athmet, die man hier unmöglich haben kann. Wir haben seitdem unsäglich vom heißen Wetter zu leiden gehabt (30° - 32° - R. im Schatten seit den letzten Tagen), L. aber schreibt mir dasselbe von [roman:] Cedar=croft [/roman]. Dabei fand gestern Abend eine Fest-Sitzung der "Geographischen Gesell=schaft" zu deren Mitgliedern B. gehört, statt, u. da man von ihm eine kleine Ansprache erwartete, durften wir nicht fehlen. Ich war wirklich erstaunt bei hoher Hitze den großen Saal ge=drängt voll von Damen u. Herren zu finden. Die Sitzung war zu Ehren [roman:] Dr. Petermann's [/roman] aus Gotha, der Kaiser von Brasilien aber u. die Kaiserin waren auch Ehrengäste. [roman:] Dr. Peter=mann [/roman] hielt uns eine englische Rede u. sprach von den Eindrücken die er in Amerika empfangen, klagte dabei auch sehr naiv (es klang wie ein Stoßseufzer) über die "große u. lange anhaltende Hitze, wie er sie nie in seinem Leben noch ersehen habe."

[page 8 (sheet 3, right-hand side):]

5)

Auch Dom Pedro, der durch seine [insertion:] freie [/insertion] Männ=lichkeit, sein biederes einfaches Wesen der Liebling des amerikanischen Volkes geworden ist, hielt eine kleine, verbindliche Ansprache. Zuletzt hatten die auserlesenen Gäste noch eine kleine [?] Kolation [/?], bestehend aus Eis, Kuchen, Punsch u. Champagner während welcher B. mich auch dem Kaiser vorstellte, der ganz ungeniert wie ein gewöhnlicher Privatmann, mitten im Gedränge stand. [underline:] Nachmittags. [/underline] - Wir haben endlich einen Regenguß, der uns nun hoffentlich et=was Kühlung bringen wird. Bis jetzt freilich sind die Mauersteine, das Pflaster u. Trottoir noch so von den Sonnen=strahlen durchhitzt, daß die Nässe als harscher Dunst emporsteigt, aber all=mälig müssen sie sich doch abkühlen u. uns etwas erquickt existiren lassen. Heute früh erhielt ich durch Lilian Nachrichten von [roman:] Cedarcroft [/roman], die mich etwas beängstigen. Sie schreibt: Großmama u. Tante Annie liegen beide zu Bette, haben Leibschmerzen, u. ich gehe von einem Krankenzim=mer zum andern. Ich schrieb sogleich wieder, damit sie mir unverzüglich telegraphiere, falls sie nicht besser würden. Denn B. kann vor übermor=gen Nachmittag die Stadt nicht ver=lassen u. ich hatte gedacht, bis dahin auch mit meiner Rückkehr zu warten. Ich bin besonders meiner Schwiegermutter wegen in Sorge, da sie

[page 9 (sheet 6):]

6)

erst vor ganz kurzem von einer bedenk=lichen Erkrankung geneßen ist u. sie Lilian's Brief nach dasselbe Übel wieder zu haben scheint.

Morgen Abend geht Ida auf Reisen. Sie besucht auf vier Wochen ihren Ver=lobten im Staate [roman:] Maine [/roman]. Die Hochzeit soll ja erst nächstes Frühjahr sein u. es scheint ihr viel daran gelegen bis dahin bei mir zu bleiben, auch nachdem ich ihr gesagt, ich würde nächsten Winter nur [underline:] ein [/underline] Mädchen halten. B. kann sich leider noch keine Ferien gönnen. Die [roman:] Tribune [/roman] hat ihn in letzter Zeit überaus in Anspruch genommen, da mehrere der Redakteure aus einem u. dem andern Grund fehlten u. er sie [insertion:] mit [/insertion] ersetzen musste. Es ist mir gar nicht recht, daß er bei dieser Hitze so angestrengt arbeiten muß. (Der Regen ist vom Fenster aus auf mein Papier gespritzt, ich bin aber trotzdem noch ganz in Schweiß gebadet.) Ich habe unsern Portier gebeten, daß er in Ida's Abwesenheit das Logis in Obhut nimmt u. B.'s Bett machen lässt. Die Mahlzeiten muß er aber außer dem Hause einnehmen. Er verspricht jeden Freitag Nachm. nach [roman:] Kennett [/roman] abzugehen u. bis Montag früh zu bleiben.

- Nun muß ich Dir aber doch für Deinen letzten lieben Brief von Anfang Juni herzlich danken. Daß die gute Tante sich ins Mittel geschlagen u. Dich u. Emma zusam=men bei sich beherbergen will, ist mir wahrhaft lieb u. sehr gütig von ihr. Mögtest Du Dich nur bis dahin

[page 10 (sheet 7):]

recht erholen, damit Du Dich auch an dem Zusammensein freuen kannst. Den Tod der alten Tante Henneberg, der ein Glück zu nennen ist, u. den der alten Scherzer, hatte ich bereits durch einen Brief von der lieben Tante Auguste erfahren.

[underline:] 12. Juli. [/underline] Die Schlag auf Schlag kommenden Gewitter gestern Nachmittag u. Abend u. der nieder=strömende Regen, haben uns noch immer nicht die erhoffte Kühlung gebracht. Ich habe trotz offner Thüre u. Fenster eine drückende Nacht durchlebt. Meine Kleidung wird gar nicht mehr trocken von fortwährendem Schwitzen. Ich werde froh sein wenn übermorgen herbei kommt, wo wir die Stadt verlassen werden, denn finden wir in [roman:] Cedarcroft [/roman] auch keine kühlere Luft so ist sie doch rein. Auch haben wir dort keine Ausstrahlung der Hitze von benach=barten Häusern u. dem Pflaster. Bayard sendet Dir beste Grüße. Grüße Hans u. die Kinder auch recht freundlich von uns. Gebe Gott, daß es Dir gut ergehe!

Mit inniger Liebe

Deine Tochter

Marie.

[page 11 (sheet 8):]

+ Hier muß ich etwas einflicken, was ich im Augenblick vergaß, was uns aber eine besondere Genugthuung verursachte. Es hätte sich, als wir so früh wie möglich den Schauplatz verließen, viel Volk zugedrängt u. stand zu beiden Seiten der für die namhaften Gäste freigelas=senen Gasse, wie eine Mauer aufge=stellt. Beim Durchpassiren ertönten Stimmen zu beiden Seiten der ganzen Gasse entlang: "Das ist Bayard Taylor! " "Da kommt B. T. unser Centenial=Dichter!" - "Hurra für B. T.!" mit einer Begeisterung die uns wahrhaft ans Herz ging, sie bewies, daß die Ode am Herzen [insertion:] selbst [/insertion] dieser gewöhnlichen Leute, scheinbar Handwerker u. Bauer=leute gerüttelt hatte. gezündet

[envelope, front:]

about 4th July 1876. Via Hamburg.

[Postmark] NEW YORK P.O. JUL 13 [/postmark]

Frau Geheimrath Hansen 96. Mittelweg, Borgfeld, Hamburg, Germany.

[/envelope, front]

[envelope, back:]

[postmark:]

HAMBURG

25 JULI 76

[?] 6N

[/postmark]

[postmark:]

NEW YORK

JUL. 12

1 PM

N.Y.

[/postmark]

[/envelope, back]


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