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Marie Taylor to Lina Hansen, July 11, 1876
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erst vor ganz kurzem von einer bedenk= lichen Erkrankung geneßen ist u. sie Lilian's Brief nach dasselbe Übel wieder zu haben scheint.
Morgen Abend geht Ida auf Reisen. Sie besucht auf vier Wochen ihren Ver= lobten im Staate [roman:] Maine [/roman]. Die Hochzeit soll ja erst nächstes Frühjahr sein u. es scheint ihr viel daran gelegen bis dahin bei mir zu bleiben, auch nachdem ich ihr gesagt, ich würde nächsten Winter nur [underline:] ein [/underline] Mädchen halten. B. kann sich leider noch keine Ferien gönnen. Die [roman:] Tribune [/roman] hat ihn in letzter Zeit überaus in Anspruch genommen, da mehrere der Redakteure aus einem u. dem andern Grund fehlten u. er sie [insertion:] mit [/insertion] ersetzen musste. Es ist mir gar nicht recht, daß er bei dieser Hitze so angestrengt arbeiten muß. (Der Regen ist vom Fenster aus auf mein Papier gespritzt, ich bin aber trotzdem noch ganz in Schweiß gebadet.) Ich habe unsern Portier gebeten, daß er in Ida's Abwesenheit das Logis in Obhut nimmt u. B.'s Bett machen lässt. Die Mahlzeiten muß er aber außer dem Hause einnehmen. Er verspricht jeden Freitag Nachm. nach [roman:] Kennett [/roman] abzugehen u. bis Montag früh zu bleiben.
- Nun muß ich Dir aber doch für Deinen letzten lieben Brief von Anfang Juni herzlich danken. Daß die gute Tante sich ins Mittel geschlagen u. Dich u. Emma zusam= men bei sich beherbergen will, ist mir wahrhaft lieb u. sehr gütig von ihr. Mögtest Du Dich nur bis dahin
