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Marie Taylor to Lina Hansen, June 15, 1876
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ich Wilhelm's Gründe, die ihn verhindern | ich Wilhelm's Gründe, die ihn verhindern | ||
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außerdem eine Torte u. ein Bouquet | außerdem eine Torte u. ein Bouquet | ||
herrlicher Theerosen geschenkt u. von | herrlicher Theerosen geschenkt u. von | ||
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der Ausstellung ist, eine Anzahl Franz= | der Ausstellung ist, eine Anzahl Franz= | ||
brödchen kommen lassen, womit | brödchen kommen lassen, womit | ||
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kannst Du Dir wohl vorstellen. Lilian | kannst Du Dir wohl vorstellen. Lilian | ||
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gab mir ein schönes u. interessantes | gab mir ein schönes u. interessantes | ||
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vor was drängte. Ich schrieb Dir bereits | vor was drängte. Ich schrieb Dir bereits | ||
daß das Hauptexamen am 8. Juni in | daß das Hauptexamen am 8. Juni in | ||
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gleich nachher, ohne auf den Schluss der | gleich nachher, ohne auf den Schluss der | ||
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zu gehen. Ich hatte beabsichtigt mit | zu gehen. Ich hatte beabsichtigt mit | ||
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mehrere Tage zuvor nicht recht wohl | mehrere Tage zuvor nicht recht wohl | ||
gewesen u. war infolge davon so | gewesen u. war infolge davon so | ||
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Gesellschaft der anderen beiden Mädchen | Gesellschaft der anderen beiden Mädchen | ||
u. des Vaters der einen, zurück. Sie | u. des Vaters der einen, zurück. Sie | ||
| − | brachte die beste Zensur mit: - <u> lobens= | + | brachte die beste Zensur mit: - [underline:] <u>lobens= |
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alle sehr froh darüber. Sie sah recht | alle sehr froh darüber. Sie sah recht | ||
blaß aus von dem was sie durchgemacht, | blaß aus von dem was sie durchgemacht, | ||
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ich Wilhelm's Gründe, die ihn verhindern
herüber zu kommen, nur billigen
kann, so kann ich es doch
kaum verschmerzen nun die
Hoffnung, eins meiner Ge=
schwister hier zu sehen, aufgeben
zu müssen. Warum, frage ich,
kann unter den 20,000 Passagieren
die von darüben (Deutschland) zur Aus=
stellung angemeldet sind, nicht
auch Jemand von den Meinen
sein? Wir selbst sind noch nicht zur Aus=
stellung gewesen. Ich habe mich bis
jetzt vor der Hitze u. der unvermeid=
lichen Ermüdung gefürchtet u. werde
wohl Lilian einstweilen mit ihren
Cousinen hinschicken. - Nun aber
muß ich Dir doch erst recht von Herzen
danken, liebste Mutter, für mein
Geburtstagsgeschenk, welches ich vor
8 Tagen erhielt. Bayard gab mir
beinahe ebenso viel in Geld als Ge=
schenk u. so werde ich mir wohl im
Herbst einen hübschen Schrank ma=
chen lassen, für mit Glasthüren u.
Schubfächern, für mein gutes Porzellan
u. Glas u. für unsere Albums u.
Photographien, ein Möbel, was wir
sehr nöthig haben. Bayard hatte mir
außerdem eine Torte u. ein Bouquet
herrlicher Theerosen geschenkt u. von
Phila. aus der Winner Bäckerei, die auf
der Ausstellung ist, eine Anzahl Franz=
brödchen kommen lassen, womit
er dachte mir eine rechte Freude zu
machen. Daß sie aber vom Tag vorher
u. deshalb wenig genießbar waren,
kannst Du Dir wohl vorstellen. Lilian
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gab mir ein schönes u. interessantes Buch. Ich hatte eine Sandtorte gebacken aber eine solche Sandtorte hast Du nie gesehen. Sie war einen Zoll dick in der Mitte u. etwa fünf am Außen= rand. Sie war ungenießbar. Ich verlebte den Tag unter vielerlei Be= schäftigung, denn da unsere Umsied= lung so nahe bevorstand, gab es viele Vorbereitungen zu treffen u. ich hatte gerade damals Verschiedenes vor was drängte. Ich schrieb Dir bereits daß das Hauptexamen am 8. Juni in [roman:] Vassar [/roman] stattfinden sollte. Wir beschlossen gleich nachher, ohne auf den Schluss der Schule zu warten, nach [roman:] Cedarcroft [/roman] zu gehen. Ich hatte beabsichtigt mit nach [roman:] Vassar [/roman] zu gehen, doch war ich mehrere Tage zuvor nicht recht wohl gewesen u. war infolge davon so nervös, dass ich mich fürchtete mit zu gehen. Bayard ging daher allein mit Lilian. Am Abend kam er ohne sie zurück: - das Examen konnte erst am folgenden Tag beendigt werden. Er hatte mit am gemeinschaftlichen Mit= tagstisch theilgenommen u. die 400 Studentinnen beisammen ge= sehen u. rühmte an ihnen die ein= fache Kleidung u. das gesunde Aus= sehen. Die ganze Anstalt u. der dort herrschende Geist gefiel ihm sehr. L. kam am folgenden Nachmittag in Gesellschaft der anderen beiden Mädchen u. des Vaters der einen, zurück. Sie brachte die beste Zensur mit: - [underline:] lobens= werth durchgängig [/underline], u. wir waren alle sehr froh darüber. Sie sah recht blaß aus von dem was sie durchgemacht,
