• Contributor Login
  • Transcriber Login
  • Register as a Contributor
Menu
  • german heritage in letters logo
  • News
  • Share Your Letters
  • Help Transcribe
  • Explore Collections
  • Browse Letters
  • Search

Scripto | Revision Difference | Transcription

Log in to Scripto | Recent changes | View item | View file | Transcribe page | View history

Marie Taylor to Lina Hansen, June 15, 1876

http://germanletters.org/plugins/Dropbox/files/Taylor_0121_0002.jpg

Revision as of Jun 3, 2022, 7:01:56 PM
edited by Dilla
Revision as of Mar 3, 2026, 11:10:07 PM
edited by Admin
Line 1: Line 1:
−
page 2 [left hand]:
+
[page 2 (sheet 2, left-hand side):]
  
 
ich Wilhelm's Gründe, die ihn verhindern
 
ich Wilhelm's Gründe, die ihn verhindern
Line 32: Line 32:
 
außerdem eine Torte u. ein Bouquet
 
außerdem eine Torte u. ein Bouquet
 
herrlicher Theerosen geschenkt u. von
 
herrlicher Theerosen geschenkt u. von
−
[?] aus der Winner Bäckerei, die auf
+
Phila. aus der Winner Bäckerei, die auf
 
der Ausstellung ist, eine Anzahl Franz=
 
der Ausstellung ist, eine Anzahl Franz=
 
brödchen kommen lassen, womit
 
brödchen kommen lassen, womit
Line 40: Line 40:
 
kannst Du Dir wohl vorstellen. Lilian
 
kannst Du Dir wohl vorstellen. Lilian
  
−
page 3 [right hand]:
+
[page 3 (sheet 2, right-hand side):]
  
 
gab mir ein schönes u. interessantes
 
gab mir ein schönes u. interessantes
Line 55: Line 55:
 
vor was drängte. Ich schrieb Dir bereits
 
vor was drängte. Ich schrieb Dir bereits
 
daß das Hauptexamen am 8. Juni in
 
daß das Hauptexamen am 8. Juni in
−
Vassar stattfinden sollte. Wir beschlossen  
+
[roman:] <i>Vassar</i> [/roman] stattfinden sollte. Wir beschlossen  
 
gleich nachher, ohne auf den Schluss der
 
gleich nachher, ohne auf den Schluss der
−
Schule zu warten, nach Cedarcroft  
+
Schule zu warten, nach [roman:] <i>Cedarcroft</i> [/roman]
 
zu gehen. Ich hatte beabsichtigt mit
 
zu gehen. Ich hatte beabsichtigt mit
−
nach Vassar zu gehen, doch war ich
+
nach [roman:] <i>Vassar</i> [/roman] zu gehen, doch war ich
 
mehrere Tage zuvor nicht recht wohl
 
mehrere Tage zuvor nicht recht wohl
 
gewesen u. war infolge davon so
 
gewesen u. war infolge davon so
Line 67: Line 67:
 
zurück: - das Examen konnte erst
 
zurück: - das Examen konnte erst
 
am folgenden Tag beendigt werden. Er
 
am folgenden Tag beendigt werden. Er
−
hatte mit am gemeinschaftlichen Mit-
+
hatte mit am gemeinschaftlichen Mit=
 
tagstisch theilgenommen u. die
 
tagstisch theilgenommen u. die
−
400 Studentinnen beisammen ge-
+
400 Studentinnen beisammen ge=
−
sehen u. rühmte an ihnen die ein-
+
sehen u. rühmte an ihnen die ein=
−
fache Kleidung u. das gesunde Aus-
+
fache Kleidung u. das gesunde Aus=
 
sehen. Die ganze Anstalt u. der dort
 
sehen. Die ganze Anstalt u. der dort
 
herrschende Geist gefiel ihm sehr. L.
 
herrschende Geist gefiel ihm sehr. L.
Line 77: Line 77:
 
Gesellschaft der anderen beiden Mädchen  
 
Gesellschaft der anderen beiden Mädchen  
 
u. des Vaters der einen, zurück. Sie
 
u. des Vaters der einen, zurück. Sie
−
brachte die beste Zensur mit: - [underlined] lobens- [/underlined]
+
brachte die beste Zensur mit: - [underline:] <u>lobens=
−
[Underlined] werth durchgängig [/underlined], u. wir waren
+
werth durchgängig</u> [/underline], u. wir waren
 
alle sehr froh darüber. Sie sah recht
 
alle sehr froh darüber. Sie sah recht
 
blaß aus von dem was sie durchgemacht,
 
blaß aus von dem was sie durchgemacht,

Revision as of Mar 3, 2026, 11:10:07 PM

[page 2 (sheet 2, left-hand side):]

ich Wilhelm's Gründe, die ihn verhindern herüber zu kommen, nur billigen kann, so kann ich es doch kaum verschmerzen nun die Hoffnung, eins meiner Ge= schwister hier zu sehen, aufgeben zu müssen. Warum, frage ich, kann unter den 20,000 Passagieren die von darüben (Deutschland) zur Aus= stellung angemeldet sind, nicht auch Jemand von den Meinen sein? Wir selbst sind noch nicht zur Aus= stellung gewesen. Ich habe mich bis jetzt vor der Hitze u. der unvermeid= lichen Ermüdung gefürchtet u. werde wohl Lilian einstweilen mit ihren Cousinen hinschicken. - Nun aber muß ich Dir doch erst recht von Herzen danken, liebste Mutter, für mein Geburtstagsgeschenk, welches ich vor 8 Tagen erhielt. Bayard gab mir beinahe ebenso viel in Geld als Ge= schenk u. so werde ich mir wohl im Herbst einen hübschen Schrank ma= chen lassen, für mit Glasthüren u. Schubfächern, für mein gutes Porzellan u. Glas u. für unsere Albums u. Photographien, ein Möbel, was wir sehr nöthig haben. Bayard hatte mir außerdem eine Torte u. ein Bouquet herrlicher Theerosen geschenkt u. von Phila. aus der Winner Bäckerei, die auf der Ausstellung ist, eine Anzahl Franz= brödchen kommen lassen, womit er dachte mir eine rechte Freude zu machen. Daß sie aber vom Tag vorher u. deshalb wenig genießbar waren, kannst Du Dir wohl vorstellen. Lilian

[page 3 (sheet 2, right-hand side):]

gab mir ein schönes u. interessantes Buch. Ich hatte eine Sandtorte gebacken aber eine solche Sandtorte hast Du nie gesehen. Sie war einen Zoll dick in der Mitte u. etwa fünf am Außen= rand. Sie war ungenießbar. Ich verlebte den Tag unter vielerlei Be= schäftigung, denn da unsere Umsied= lung so nahe bevorstand, gab es viele Vorbereitungen zu treffen u. ich hatte gerade damals Verschiedenes vor was drängte. Ich schrieb Dir bereits daß das Hauptexamen am 8. Juni in [roman:] Vassar [/roman] stattfinden sollte. Wir beschlossen gleich nachher, ohne auf den Schluss der Schule zu warten, nach [roman:] Cedarcroft [/roman] zu gehen. Ich hatte beabsichtigt mit nach [roman:] Vassar [/roman] zu gehen, doch war ich mehrere Tage zuvor nicht recht wohl gewesen u. war infolge davon so nervös, dass ich mich fürchtete mit zu gehen. Bayard ging daher allein mit Lilian. Am Abend kam er ohne sie zurück: - das Examen konnte erst am folgenden Tag beendigt werden. Er hatte mit am gemeinschaftlichen Mit= tagstisch theilgenommen u. die 400 Studentinnen beisammen ge= sehen u. rühmte an ihnen die ein= fache Kleidung u. das gesunde Aus= sehen. Die ganze Anstalt u. der dort herrschende Geist gefiel ihm sehr. L. kam am folgenden Nachmittag in Gesellschaft der anderen beiden Mädchen u. des Vaters der einen, zurück. Sie brachte die beste Zensur mit: - [underline:] lobens= werth durchgängig [/underline], u. wir waren alle sehr froh darüber. Sie sah recht blaß aus von dem was sie durchgemacht,

Wunderbar Together logo
German Historical Institute logo

  • ©2021 German Historical Institute Washington DC. All rights reserved.
  • Privacy Policy
  • Impressum
  • Site by Artefacto