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Wuellner family letter, July 2, 1887

Wuellner family letter, July 2, 1887, p. 1
Wuellner family letter, July 2, 1887, p. 2
Wuellner family letter, July 2, 1887, p. 3
Wuellner family letter, July 2, 1887, p. 4

Date

July 2, 1887

Description

Wuellner family letter, July 2, 1887.

Type

letter

Language

German

Tags

1880-1889, transcription under review

Source

Wuellner Family Letters

Collection

Wuellner Family Letters

Repository

Mackowiak family collection

Citation

“Wuellner family letter, July 2, 1887.” Wuellner Family Letters, Mackowiak family collection, accessed from German Heritage in Letters, March 12, 2026, https://germanletters.org/items/show/1975

Original text

[roman:] Neuenbeken [/roman] den 2/7 1887.

Lieber Bruder und Schwiegerin!

Euren lieben Bief [Brief] sammt Bildern habe ich richtig erhalten. Er hat mich sehr ge= freut. Ich hätte euch sogleich wiedergeschrie= ben, aber die Zeit erlaubte es nicht eher.

Wir haben hier zum erstenmal seit zehn Jahren eine Tanzbelustigung gehabt nän= lig Kriegerfest. Wir alle haben lustig mit gefeiert, ein großes Zelt war in der Nähe des Dorfes aufgeschlagen. Auch vie= le Freunde hatten sich daran beteidigt.

Mit der Ernte sind wir fertig. Nun giltet es ans Kartoffel aufgraben welche wahrscheinlig gut ausfallen. Unseren Angehörigen in Schwaney geht es zimlich gut. [roman:] Johann [/roman] ist diesen Sommer ein= mal hier gewesen Deinen Brief hat Er ge- lesen, worauf Er antwortete Ihr soll= tet solange auf einen Brief warten

[roman:] Alton [/roman - in different ink and handwriting]

[page 2:]

wie er gewartet hätte. Der Lehrer Joseph Hindal, von dem ich euch es vori= ge mal geschrieben hatte, daß er verheira= tet sei, ist am 18ten September mit ei= nem kleinen Söhnchen beschenckt wor= den. Auch ist unser Onkel Christian; Zugfürer in Gladbach, diesen Sommer bei uns auf Besuch gewesen. Gewiß würdet ihr euch sehr freun uns persöhn= lich sehen zu können, aber dieses ist uns nicht vergönnt, deßhalb bittet ihr um unsere Abbildung. Doch werden wir diese Bitte dennoch aufschieben müssen bis näch= sten Frühjahr, dan werden die Tage wieder schöner und wärmer. Entschuldige lieber Bruder, daß ich Deinen Brief nicht direckt an Dich geschrieben, sondern ihn unserer Schwester beigesetz habe. Darf ich Deine Adresse auch derist so schreiben? Du wirst noch jedes Jahr bei uns in den

[page 3:]

Blättern gesucht. Bitte schreibe es mir nächstes mal. Unterdessen verbleibe ich unter herzlichem Gruß eure euch stets ge= denkende Schwester Elizabeth. Wüllner. Besondere Neuigkeiten. Dein Mitschüler Konrad Toenigs hat am Feste Mariä Himmelfart seine erste hl. Messe zu Schwaney feierlich gelesen. Ich selbst wohnte dieder Feierlichkeit bei. Am 4ten. dieses Monats werden die Franziskanerpaters in Paderborn, ihr so lang entbertes Kloster sammt Kirche wieder in Besitz nehmen. Der Einzug wird feierlich wer= den. Die Schwester und der Schwager erfreuen sich nun guter Gesundheit, der Schwager war nemlig diesen Sommer schwer krank.

Sie lassen Herzlich Grüßen.

Bitte schreibet bald wieder!

[page 4:]

Aus Güte abzugeben an [roman:] Joseph Wüllner [/roman]


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