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Heinrich Haas to Eugen Klee, October 4, 1901

Heinrich Haas to Eugen Klee, October 4, 1901, p. 1
Heinrich Haas to Eugen Klee, October 4, 1901, p. 2
Heinrich Haas to Eugen Klee, October 4, 1901, p. 3
Heinrich Haas to Eugen Klee, October 4, 1901, p. 4

Author

Heinrich Haas

Recipient

Eugen Klee

Date

October 4, 1901

Origin

Callbach, Pfalz

Description

Letter from Heinrich Haas to Eugen Klee, October 4, 1901. Heinrich Haas was the widower of Eugen Klee's sister Amalia.

Type

letter

Language

German

Tags

1900-1909, transcription under review

Source

Eugen Klee Papers

Collection

Eugen Klee Papers (HSP)

Repository

Historical Society of Pennsylvania

Citation

“Heinrich Haas to Eugen Klee, October 4, 1901.” Eugen Klee Papers, Historical Society of Pennsylvania, accessed from German Heritage in Letters, March 12, 2026, https://germanletters.org/items/show/1959

Original text

Callbach, den 4. Okt. 1903.

Lieber Eugen!

Deinen letzten Brief haben wir erhalten und uns über die Mitteilung, daß Du wieder glücklich drüben angekommen bist, recht gefreut. Für die vielen hübschen Karten von Deiner Reise in der Schweiz und Deutschland sagen wir Dir herzlichen Dank. Leid war es uns, daß wir Dir nie Antwort ge= ben konnten. Du magst vieles Schöne und Herrliche gesehen haben! Gewiß wird es Dich für das nächste Jahr wieder nach der alten Hei= mat ziehen. Wir hoffen, daß Du dann länger bei uns weilen wirst und wünschen, daß wir uns dann wieder so gesund wiedersehen, wie wir in Kreuznach von einander

[page 2:]

schieden. Wir befinden uns alle recht wohl und hoffen, daß es auch bei Dir derfall sein möge. Eugen hat am 16. u 17. September die Aufnahmsprüfung in die Präparanden= schule gemacht. Die Zahl der Teilnehmer war 43, hievon sind 13 unbedingt und 30 bedingt aufgenommen worden; unter letzteren befindet sich auch Eugen. Ich war über das Resultat ganz überrascht und glaubte, daß Eugen glänzend bestehen würde, ich glaube, daß er sich im Aufsatz: "Der Schnee" etwas "verkuhwedelt" hat. Seminarlehrer Reuther sagte mir, daß diese Aufnahme bloß pro form sei, denn voriges Jahr sei es ihnen passiert, daß die unbedingt Aufgenommenen am Schluß vom Schuljahr durchgefallen und die bedingt Aufgenommenen die besten Schüler gewesen seien. Um nicht wieder Ähnlichem

[page 3:]

zu begegnen habe man eine achtwöchentliche Probezeit festgesetzt. Die ersten vierzehn Tagen seiner Schulzeit in K.Lautern waren wir alle bei Eugen auf der Kaisersmühle, so daß er sich leicht eingewöhnt hat. Seit 1. Oktober wohnt nun Eugen bei Lenchen auf der Dammühle, er fährt um 1/2 8 Uhr morgens mit dem fahrplanmäßigen Zuge zur Stadt, ißt bei Metzger Maillinger in der Pariserstraße zu Mittag, um 5 Uhr kehrt er mit dem Zug wieder auf die Dammühle zurück. Hat er nachmittags bloß 1 Unter= richtsstunde, von 2 - 3, so läuft er heim. Ich glaube, das ist das Beste für ihn, bei Lenchen ist er gut aufgehoben, den Nadelwald hat er an der Haustür, will er spazieren gehen, so ist er sofort in reiner, gesunder Luft. Ich hoffe, daß er fleißig ist und nicht wieder

[page 4:]

zurückgeschickt wird. Sei so freundlich und schreibe ihm auch und ermahne ihn, fleißig und brav zu sein. Wir wollen das Beste hoffen. Hast Du einige komische Duette, Terzette für die Du keine Verwendung hast, so sei so gut und lasse mir dieselben zugehen.

Anbei empfängst Du eine Photographie von unserem Elschen.

Leb wohl und sei herzlich gegrüßt und geküßt von uns allen.

Dein treuer Schwager H. Haas


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