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Klee family letter, April 9, 1899

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http://germanletters.org/plugins/Dropbox/files/Klee-HSP_0060_0002.jpg

Recipient

Eugen Klee

Date

April 9, 1899

Description

Klee family letter, April 9, 1899.

Type

letter

Language

German

Tags

1890-1899, transcription under review

Source

Eugen Klee Papers

Collection

Eugen Klee Papers (HSP)

Repository

Historical Society of Pennsylvania

Citation

“Klee family letter, April 9, 1899.” Eugen Klee Papers, Historical Society of Pennsylvania, accessed from German Heritage in Letters, March 12, 2026, https://germanletters.org/items/show/1932

Original text

[written in pencil:] April 9, 1899 [/written in pencil]

Lieber Eugen!

Heinrich hatte sich bereits gemeldet und wird gewählt. Dir ist dies nun nicht recht. L. E. Währe unser Bub nicht, wir würden uns lieber noch tiefer in die Einsamkeit zurückziehen. Doch für E. ist dieses von hohem Wert. Dieser Weg ist dann für E. keine Strapatze [sic] sondern Erholung. Alles bekommt man zu kaufen in Call. auch Post u. Tellegraph [sic] wenn Eug. später fortkommt bequem. Besonders zur Besorgung seiner Pakete; nahe zur Bahn mit einem Wort gesagt näher in allen Verhältnissen an Meisenheim. Arzt. In Callbach sind 2 Ammen bei Krankheit oft unentberlich; auch eine Stützte. Die Wohnung wird fein hergerichtet und Heinrich große Achtung entgegengebracht. Hinter dem Haus [insertion:] ist [/insertion] Garten und Bleichwiese, einige Schritte hinauf beginnt der Wald wel- cher nach Schmittweiler führt. Besuchst Du uns einmal u. willst diesen Weg gehen, so kommst Du oben ans Kohlmeiers. Du kannst dann ein Gläschen trinken u. kehrt machen oder der Gosse nachlaufen bis ans Callbacher Schul- haus. Nach Schmittweiler kommt ein Verweser. Gefällt es uns in Callbach nicht, so gehen wir wieder hierher. Doch dies glaube ich kaum. Wir hoffen das Beste. Solltest Du aber dennoch lieber in Schmittweiler sein

nun so quartierst Du Dich zum Verweser. Alles ist zu machen in der Welt. In Callbach haben wir Herrn Pfarrer zur mithilfe bei Eugen und in jedem Falle guten Rat. Wir haben dann auf der einen Seite Schmittw. auf der andern Meisenheim und können uns wenden wohin wir wollen. Kommt Eugen später fort, bringt seine Freunde mit so ist's doch etwas schöner da. Dein Neffe hat seine Flausen; er will hin u. als Du schriebst in Deinem Brief von seiner Heimat Schkt. sagte er ich bin in Otterberg geboren. Otterberg ist meine Heimat.

Heinrich wird Dir noch alles mitteilen. Lebe recht froh und sei gegrüßt von Deiner Dich liebenden Schwester Malchen.

Nach etwas Überlegung wirst Du denken wie wir. In Callb. ist auch eine schöne Aussicht Wiesen Wald Gärten.


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