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Anna Maria Geisker to Bernard Husam, January 1, 1867

Luetke Geisker to Bernard Husam, Jan. 1, 1867, page 1
Luetke Geisker to Bernard Husam, Jan. 1, 1867, page 2
Luetke Geisker to Bernard Husam, Jan. 1, 1867, page 3
Anna Maria Geisker to Bernard Husam, Jan. 1, 1867, page 4

Author

Anna Maria Husam (Geisker Steinhorst)

Recipient

Johann Bernard Husam

Date

January 1, 1867

Origin

Rinkerode, Nordrhein-Westfalen

Destination

Gilmer Township, Adams County, Illinois

Description

Letter from Anna Maria Geisker to Bernard Husam, January 1, 1867.

Type

letter

Language

German

Tags

1860-1869, transcription under review

Source

Johann Bernard Husam Letters

Collection

Johann Bernard Husam Letters

Repository

Steve Schell

Citation

“Anna Maria Geisker to Bernard Husam, January 1, 1867.” Johann Bernard Husam Letters, Steve Schell, accessed from German Heritage in Letters, March 12, 2026, https://germanletters.org/items/show/117

Original text

Rinkerode den 1 Januarius 1867

Vielgelibter Bruder und Schwiegerin

Ich wünsche Euch ein Glückseliges neues Jahr das ihr noch lange in der besten Gesundheit und Zufriedenheit zu sam= men Leben nögtet, welges das größte Glück auf der Welt ist. es ist Traurig wen man von ein ander scheiden muß welches ich dieses Jahr erfaren habe, den es werden 8 Tage vor Fastnag, 15 Jahre als wier Geheiratet haben und es sind diesen Sommer schon 5 Jahre gewesen das er krank gewesen ist aber die Zeit

ist ist kurz gewesen ich kan [strikethrough:] ich kan [/strikethrough] es gar noch nicht vergessen aber es muß alles gehen den es ist der Wille Gottes der weiß es alles am besten ein zurigten. Ich habe euch vorges Jahr den 5 Febuar 1866 einen Brief geschrieben aber ich habe ihn diesen Herbst wieder er halten aus Amerik. Ich hatte aus den Brief welgen du dageschrieben hattest gesehen das ihr auch ganze Traurige 8 Monnatte gehabt haben aber Gott ist doch mit euch gewesen das ihr doch noch wieder gesund wieder bei sammen gekommen seit und das ihr das viele gelt dafür nicht aus gegeben haben es ist doch noch besser als wen es Dich so gegangen als es uns gegangen hatte ich habe meinen Man 1 1/2 Jahr ganz

[page 2:]

umher tragen müßen er konte sich selber nichts helfen er konte selber nicht essen ich muste ihn das essen geben als ein Kind er hatte keine magt im seine Hände das er sich nicht das geringste helfen konte erkonte keine pfeife Taback stoppen er konte sich nicht umdräen auf den Bette Gott ist doch immer mit uns gewesen dar auf muß man sich fest verlassen. Euren Brief habe ich den 8 Dezember 1866 erhalten und habe da gesehen das Ihr auh ein Trauriges jahr gehabt haben mit euren beiden viel geliebten Kindern aber seit doch des halb nicht so Traurig ihr köntet gewies denken sie sind bei Gott in den Himmel ihr hättet sie niemals so viele freude maggen können als sie jetz haben und das denke ich auch von meinen Seeligen Mann wier haben diesen Sommer allenthalben gut Korn gehabt aber die Kartoffeln sind nicht gut gewesen wie vorge jahr und das hört man ja auch in allen gegenden umher die kosten das Malter 8 Th. der Weitzen kostet bis weilen 20.21. auch 22 Thaler der Roggen 14. bis 15 Th. Gerste 14 Thl. ly aber 7 Th. ein 300 Pfund Schwarzes Schwein da müßen sie 6 Pfund und 1/4 tel Pfund geben für 1 Thaler 1 Pfund Butter kostet 6 bis 7 Sg 2 Eier 1 Sg Das Kuhfin ist hier ser theuer ich habe ein Rind verkauft für 23 thaler weniger 7 1/2 Sg das wirt diesen früh Jahr 2 jahre alt [strikethrough:] virt [/strikethrough] ist drägtig und 2 oder 3 haben wier noch rinder die [illegible] sind und eines habe ich diesen Sommer verkauft für [illegible]

[page 3:]

[illegible] wuste ich wohl das sie das nicht wären. Nun muß ich auch [illegible] schreiben wie das [strikethrough:] wier [/strikethrough] wohl ist an Steinhorst das ist wo die Große Wöstmanske gebürtig ist sie sagen gewönlich von Stens nicht Schultze Stens sondern an Bauer Stens du solst wohl denken lieber Bruder Du schreibst mier jetz Lügen aber das ist nicht so die Frau die ist gestorben das sind balt 2 Jahre da sind 3 Kinder das erste ist ein Mätgen das ist balt 9 Jahre alt die andern beiden sind Knaben der einer ist 7 und der ander 5 Jahre alt früher da sind da zweierlei Kinder gewesen von die ersten & da gehört die große Wöstmanske und die andern sind auch 4 Knaben da haben 2 vongeheiratet und dir eine ist bei den einen Bruder wer verheiratet ist und der ander ist bei den Bruder noch in Hause der sorget für alles vür Pferde und Kühe Schweine und Hühner die beiden können sich so gut vertragen und der wolte es auch gerne haben das ich da sein solte sie haben 5 Pferde zum Ziehen das 6 ten wierd diesen frühjahr 2 Jahr alt und das ander 3 Jahr und der ander 4 Jahr alt zwei sind 4 Jahr alt und die andern sind Älter einen Hengst da haben sie ihnen schohn 200 Thl vür gebothen 2 Kühe haben sie verkauft für 102 Thl ein 2 Järiges Rind für 27 Thl 6 Kühe die Melken sie und 7 Kälber von vorgen Jahr ich weis es selbsten nicht ob sie 20 ode 21 Kopf haben zusammen 200 Morgen Grund 150 welges sie Pflügen das ander ist Holz und [illegible] esen [?] Wiesen [/?] und ein ganz neues Haus und [strikethrough:] und [/strikethrough] eine Dröskmaschiene Hexxel maschiene auf die Deele Stehen und ein Neues

[page 4:]

und eine Kuh die habe ich diesen herbst verkauft nur 38 Thl die [illegible] einen Knoggenfraß an den Kopf da habe ich eine andere für wieder gekauft für 35 Thl und vorgen Winter haben wier 1 Kuh verkauft für 40 Thl. und ein Rind 30 Thl und ein Fettes Schwein wiel ich noch verkaufen ungefer von 200 = 50 bis 70 Pfund Schwer 2 Schock Stroh habe ich verkauft der Schock vür 7 Thl 1 1/2 Malter Roggen habe ich verkauft das Malter zu 15 Thl den andern habe ich noch, wier haben ihn auch alle noch nicht gedrösken.

Nun liebe Bruder und Schwiegerin nun muß ich Euch doch ein laden auf unser Hochzeit viele Grüße von mier und meinen Breitig an Wilherm Stenhorst in Kirgspiel Askerberg unser vorhaben ist das wier den 12 Febuar heiraten wollen wie 6 Woggen vorbei waren das mein Seeliger Man toth war da ging ich nach den Rentemeister und fragte ihm ob ich hier wohl wieder auf bleiben konte und könte wieder heiraten ja gewies sagte er und ich könte es wieder kriegen wie wier es sonst gehabt hätten nun war ich erst wohl willens den Thedor Kuhlen beimer den solst Du wohl kennen der hat sich wohl an die 400 Thler irspart und nun meinen Knegst der ist hier diesen Sommer schohn 4 Jahre bei uns gewesen der wolte auch hier bleiben der war zer böse dar über, nun was solte ich maggen mein Knegt [illegible] wurde mier darüber an die erste Zeit wie du wohl denken [illegible] und da sagte ich ihn so wen der Graf und der Rentenie [illegible] damit zufrieden wären


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