• Contributor Login
  • Transcriber Login
  • Register as a Contributor
Menu
  • german heritage in letters logo
  • News
  • Share Your Letters
  • Help Transcribe
  • Explore Collections
  • Browse Letters
  • Search

Peter Hansen to Marie Hansen Taylor, January 20, 1867

Peter Hansen to Marie Hansen Taylor, January 20, 1867, p. 1
Peter Hansen to Marie Hansen Taylor, January 20, 1867, p. 2

Author

Peter Hansen

Recipient

Marie Hansen (Taylor)

Date

January 20, 1867

Origin

Gotha, Thüringen

Description

Letter from Peter Hansen to his daughter Marie Hansen Taylor, January 20, 1867.

Type

letter

Language

German

Tags

1860-1869, transcribed

Source

Bayard Taylor Papers

Collection

Marie Hansen Taylor Correspondence

Repository

Houghton Library, Harvard University

Citation

“Peter Hansen to Marie Hansen Taylor, January 20, 1867.” Bayard Taylor Papers, Houghton Library, Harvard University, accessed from German Heritage in Letters, March 12, 2026, https://germanletters.org/items/show/1780

Original text

[page 1:]

Gotha, den 20ten Januar 1867

Meine liebe Maria! Es hat mir Freude gemacht aus Deinen lieben Brief vom 28. Dez. zu erfahren daß Ihr das Weihnachtsfest sehr froh u. glücklich verlebt und unsere Geschenke Euch willkommen u. angenehm gewesen sind. Meiner lieben Lilian danke ich vielmal für ihr hübsches Briefchen, was für drollige Einfälle hat sie doch, ihre Puppe Roma zu nennen nach der Stadt Rom ist ganz original, ich bitte Dich ihr zu sagen daß ich den Namen sehr schön fände u. mich freuete daß ihr die Puppe so gut gefalle. Wie wehe es auch mir gethan u. noch thut daß August das Christfest nicht bei Euch verleben konnte, wirst Du Dir gewiß denken können liebe Maria, ich habe noch keinen Brief von ihm aus Johnstown u. das vermehrt meine Sorge u. Unruhe um ihn sehr. Ich kann es nicht sagen wie sehr meine Seele geängstigt ist, wie ich fortwährend sinne u. ausforschen möchte ob es zu seinem Nutzen ist, daß er unter solch ungünstigen Verhältnissen,

[page 2:]

wie sie sich im Geschäftsleben jetzt in Amerika zeigen, noch länger dort zu bleiben, wie ich fürchte daß er nur noch bleibt weil ihm das Reisegeld nach Europa fehlt, u. daß die Stockung der Geschäfte bei den sehr unsicheren politischen Verhältnissen in Amerika noch zunehmen kann u. seine Lage dadurch auch noch viel drückender sich gestalten kann. Die Ersparnisse die er gemacht hatte werden sicher bis auf weniges, wenn nicht ganz bei seinen Reisen u. Aufenthalt in Neu - York u. Philadelphia aufgegangen sein. Groß werden sie ohnehin nicht gewesen sein, daß er Dir nie gesagt, wie viel sie betrugen, ist mir ein Beweiß dafür, ich kenne ihn besser wie Du, liebe Maria, u. wo sollte er sie auch hergenommen haben, er ist ja viel zu gering bezahlt worden um viel dabei sparen zu können. Ich habe ihm in den letzten Jahren 800 rz hier auf die Sparkasse gethan u. kann ihm was an dem Reisegeld auf einem deutschen Schiff, an dieser Summe noch fehlt, zulegen, aber ich habe nicht den Muth ihm das zu schreiben aus Furcht es könne ihn dies zu seiner Rückkehr nach Europa bestimmen u. diese möglicherweise zu seinem Nachtheil ausfallen. Du glaubst nicht wie mich das alles quält, am Tage suche ich mir etwas Ruhe zu erringen u. des Nachts bricht denn


  • ← Previous Item
  • Next Item →
Wunderbar Together logo
German Historical Institute logo

  • ©2021 German Historical Institute Washington DC. All rights reserved.
  • Privacy Policy
  • Impressum
  • Site by Artefacto