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Die Unterzeichneten, Gustav Hilgard, Oberappellationsrath in München u. dessen Sohn Heinrich Ferdinand Gustav Hilgard, welcher gegenwärtig hier anwesend ist, aber seinen Wohnsitz in den Vereinigten Staaten von Nord-Amerika hat, u. daselbst unter dem Namen Henry Villard lebt, haben unter dem Heutigen Abrechnung gepflogen über den dem Heinrich Ferdinand Gustav Hilgard während des Lebens seines Vaters zustehenden halben Antheil an seinen mütterlichen Vermögen, welcher mit den bis heute berechneten Zinsen f 5000 beträgt u. über verschiedene seinem Vater an ihn zustehende Gegenforderungen. Das Ergebniß dieser Abrechnung war, daß dem Heinrich Gustav Ferdinand Hilgard aus jenem Vermögen noch eine Forderung von f 3000 - dreytausend Gulden an seinen Vater zusteht.
Heinrich Ferdinand Gustav Hilgard erklärt u. bestätigt aber hirmit, daß er diese dreytausend Gulden unter dem Heutigen theils baar theils durch eine Anweisung auf das Banquierhaus G J Grote-Heinrich in Neustadt a/k ausbezahlt erhalten hat, so daß nunmehr alle bis heute zwischen Heinrich Ferdinand Gustav Hilgard und seinem Vater bestandenen gegenseitigen Forderungen getilgt sind.
Gegenwärtiges gilt als Quittung und Entlastung für beide Theile.
München den 15ten November 1864
[signature] Hilgard [/signature]
Heinrich Ferdinand Gustav Hilgard genannt Henry Villard
