Johann Adam Holl [“Adam 1”] to Johann Georg Holl, August 6, 1893, p. 2 - image of
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Konrad unentgeldlich gelaßen für die [illegible]
und Pflege unserer geliebten Mutter dieweil
sie mehr viele Plage machte, den sie konte seid
17 Februar 1892 nicht mehr allein aus dem Bett
bis zum 24 Juni 1893 wo sie dann sanft entschlief.
So mü0te sie unter Konrad 1 Jahr über 4 Monate
aus dem Bett heraus und hinein heben. also
nicht zuviel für seine Mühe gerechnet.
Das Geld könte ich dir vielleicht bis nächstes
Neujahr schicken, da kanst du mirr schreiben
wie ich dirs schicken soll durch die Post, oder
durch alle Gesund blos unser Sohn Adam ist
bei dem Millitär von welchen du eine
Photographie erhalten wirst. Er fehlt immer in
unsern Haushalt da kanst du dir leicht denken
wie lang uns die Zeit wird bis er wieder
zu uns kommt ob er wohl immer alle Sontag
heraus zu uns geht so hilft er uns doch zu
keiner Arbeit nichts zu welcher wir ihn so [illegible]
