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Neuenbeken den 29. Juli 1888
Lieber Bruder und Schwiegerin! Ich fühle mich von Liebe genöhtigt euren schon lange gesendeten Brief, zu beantworten. Wir haben gehört alle die Schicksaale welche euch der lieb Gott im fremden Lande zugeschickt hat, dieses thut uns sehr leid, aber doch was Gott thut ist wohl gethan. Meine lieben euren brief und die Bildchens welche wir im vorigen Jahre grad 14 Tage vor Libori erhalten hatten, hat uns sehr gefreudt, auch hörten wir das Schwester Agnes zwei Zwillinge ge- boren, da ist doch Segen Gottes genug, aber auch Arbeit genug. Wo sind sie jetzt in der Stadt oder auser- halb derselben. Wir haben ungefähr 4 Wochen nachher an euch und Ritter geschrieben, welches nicht angekommen ist. Wir haben zu gleicher Zeit an Tonsor geschrieben, der war angekommen, den sie hatten auf Weihnachten daruf geant-
