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mir doch Nachricht zu geben, ob Du den Gedanken über die Bearbeitung der Oper: "Die Hohenstaufen" völlig zur Reife gebracht und in die That umzu= setzen gedenkst, so hast Du doch bis jetzt ge= schwiegen. Ich nehme an, daß die Vorberei= tungen zum Sängerfeste eben Dein ganzes Sinnen und Denken gefangen halten. Ich will doch nicht annehmen, daß Dein Herz in Fesseln geschlagen ist, es ist ja dieses leicht anzunehmen, denn manchem ist schon in Deinen Jahren dasselbe Malheuer begegnet. Doch Scherz beiseite, ich weiß daß Du kein "Heimlichthuer" bist. Also auf, greife zur Feder und lasse einmal wieder etwas hören.
In Erwartung baldiger Nachricht verbleiben wir mit den Herzlichsten Grüßen und Küssen Deine Malchen, Eugen u Heinrich Haas [the point on the first i in the name "Heinrich" on the original is missing and was probably forgotten by the writer]
