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[stationery:]Eugen Haas Knittelsheim (Pfalz)[/stationery]
sprecher sei durchgebrannt und hörten die Befriedigung des Publikums als die Sprecheranlage wieder in Ord= nung gebracht war. Also alles deutlich und klar – nur Euere Stimmen konnten wir nicht vernehmen, was in einem solchen Massenjubel auch verständlich ist. Das Geläute der Glocken klang ganz nahe.
Von der Anschlußkundgebung am Samstag, ab ½ 1 Uhr, waren wir ebenfalls Ohrenzeugen. Dem Ge= hör nach muß die Halle zum Brechen gefüllt gewesen sein – 80[insertion:]000[/insertion] – 100000 Menschen. Wir hörten die natio= nale Ansprache des [roman:]Dr.[/roman] List mit dem Grundgedanken: „Weil wir ein Volk sind und eine Nation, wollen wir auch ein Staat sein. Das deutsche Lied soll den Weg bereiten – denn wir können es nicht erzwingen – wir können nur Vorbereitungsarbeit leisten. „Mitten in der Ansprache vernahmen wir den Chor: „Ich hatt‘ einen Kameraden.“ Die Sänger desselben müssen nicht in der Halle gewesen sein; denn der Chor klang entfernt, so etwa, wie Deine Chöre, lieber Onkel, die Du
