Eugen and Lisbeth Haas to Eugen Klee, December 9, 1926, p. 6 and p. 7 - image of
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Wiedersehen gefeiert hatten.
Nachdem wir noch die Schillerglocke und das Münster besichtigt hatten, brachte uns die Bahn am Hohentwiel vorbei nach Radolf= zell und Konstanz (Gußhaus.) Eine schöne Abendfahrt über den See brachte uns nach Meersburg und mit dem Postauto – das auf der Strecke seine letzte Fahrt für dieses Jahr mach= te – gelangten wir dann auf den [roman:]Heiligen= berg[/roman] 800 m hoch, woselbst wir von Freunden aus Bellheim herzlich willkommen geheißen wurden. In dem vorzüglichen Hotel [roman:]Post[/roman], wo nur ausgewählte Herrschaften zur Kur weilten, verlebten wir noch 8 schöne Tage. Unsere Tischnachbarn an der großen Tafel waren der stellvertretende Regierungs= präsident von Mittelfranken, Herr Re=
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gierungsdirektor [roman:]Kolb[/roman] nebst Frau Gemahlin, sowie ein Herr Geheimrat [roman:]Dr. Assal[/roman], Referent in der Kulturabteilung bei der Regierung in Karlsruh; Meine Lieben, da hieß es alle Schub= lädchen der Konversation und des Anstandes öffnen und wir dachten manchmal an Euere Zeitungs= ausschnitte, gute Lehren u. Regeln betreffender. Der Umgang war uns nur dienlich und in jeder Beziehung fördernd. Es war ein feiner Verkehr ohne steif zu werden, ja manchmal kam der Humor recht zum Durchbruch.
Eine herrliche Fahrt mit dem Schiff über den ganzen See bis Lindau, der bay. Hafenstadt, endete unsern Aufenthalt. Mit der Schwarz= waldbahn kehrten wir nach 3 Wochen wieder in die Heimat zurück. Nicht unerwähnt möchte ich lassen, daß mir Euere [roman:]Dollar[/roman] 15 auf
